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und Präventionsrat. Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Präventionsratsvorsitzender Gerd Koop und Leffers-Geschäftsführer Ulrich Mann (Jury-Sprecher) belohnten den 44-Jährigen mit Urkunde, Plakette und einem Geldpreis von 750 Euro. Damit nicht genug.NWZ
-Chefredakteur Rolf Seelheim präsentierte ein ganz besonderes Präsent: eine vergrößerte Briefmarke mit dem Bild von Michael Diers. Die von der Citipost, einem Schwesterunternehmen der Nordwest-Zeitung, herausgegebene Briefmarke ist ab nächster Woche in allenNWZ
-Verlagsgeschäftsstellen zu bekommen. Damit soll den Bürgern Mut gemacht werden, Zivilcourage zu zeigen, betonte Gerd Koop.Michael Diers hatte mit dieser Auszeichnung nicht gerechnet. Ich bin echt gerührt, sagte der 44-Jährige, der übrigens regelmäßig Kontakt hat mit dem Mann, dem er das Leben rettete. Es stellte sich nämlich heraus, dass beide (in unterschiedlichen Mannschaften) beim TuS Eversten Fußball spielen.
Eine Feierstunde mit vielen Gästen und einem Auftritt des Jugendtheaters Rollentausch und der Theater-AG der Hauptschule Kreyenbrück bildete in der Spielstätte des Staatstheaters den festlichen Rahmen für die fünfte Auflage der Verleihung des Zivilcourage-Preises.
Alle vorgeschlagenen Kandidaten, so Jury-Sprecher Mann, hätten Nächstenliebe, Mut, Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Fürsorge gezeigt. Sie alle dienen vielen Menschen als Vorbilder, lobte er die engagierten Frauen und Männer. Den Dank der Stadt sprach OB Schwandner aus: Ich bin überzeugt, dass Ihr persönlicher Einsatz erheblich zur Aufwertung von Zivilcourage beiträgt.
Eine hochkarätig besetzte Jury (u.a. Polizei-Chef Johann Kühme und Amtsgerichtsdirektor Jürgen Possehl) hatte im Vorfeld die eindrucksvollen Leistungen bewerten müssen. Auf den zweiten Platz (500 Euro Geldpreis) setzte die Jury Björn Haiduk (30), der bei einem Brand einen Menschen rettete. Der dritte Platz (250 Euro) ging an Waldemar Hofmann und Johannes Kopylow (beide 21) sowie an Holger Witthus-Kleinfeldt (31). Sie hatten jeweils Räuber verfolgt und gestellt.
