Altenoythe - Der zweitägige Altenoyther Adventsmarkt war am Wochenende Anziehungspunkt für viele Besucher. Nicht nur die Dorfgemeinschaft war außerordentlich präsent, sondern auch viele Gäste aus benachbarten Orten waren zum Markt auf dem Vorplatz der Dreifaltigkeitskirche sowie im Karl-Borromäus-Haus gekommen.

Angebote und Aktionen von über 20 Altenoyther Vereinen, Hobbykünstlern und professionellen Marktbeschickern prägten das Bild. Pfarrer Leo Simon, der den Markt am Sonnabendabend nach dem Gottesdienst eröffnete, betonte, dass dem Markt durch seine freundliche und friedliche Atmosphäre ein besonderer Zauber innewohne. Er lobte das Organisationsteam von kfd und Kolping, das zum elften Mal den Markt ausrichte und damit eine schöne Tradition geschaffen habe.

Mit Weihnachtsliedern stimmte der Musikverein Altenoythe auf den weiteren Verlauf des Adventsmarkts ein. Für eine musikalische Umrahmung sorgte am Sonntag der Kinderchor St. Marien mit Liedvorträgen. Die Bläsergruppe des Hegerings war mit Jagdhornsignalen zu hören. Im Mittelpunkt standen nicht zuletzt die Kinder, denen viele Attraktionen geboten wurden, unter anderem Glücksrad, Basteln und Malen und Fahrten im „Mini-Riesenrad“. Der Nikolaus verteilte zudem Süßigkeiten. Im Café boten kfd-Frauen Kaffee und Kuchen an und organisierten ein Gänsegewichtschätzen. Die Kolpingfamilie offerierte Glühwein, die Jugendfeuerwehr Feuerzangenbowle. Beim MGV war Wurstknobeln angesagt. Der Heimatverein bot Schaopstallschluck und Grog an. Der Frauen-Singekreis war mit Glühwein und Punsch präsent. Neujahrskuchen wurden von der Völkerballgruppe gebacken, die Litauengruppe vermarktete Räucheraal, der Sportverein stellte den Getränkewagen. Zu einem Bücherbasar lud die Bücherei ein.

Schmuck, Töpferarbeiten, Fensterbilder, Advents- und Türkränze, Tischdecken, Gestecke und Bienenwachskerzen waren begehrt. Um 18 Uhr kündigten Hubert Blome und Hans Willer mit dem Turmblasen das Ende des Marktes an.