Hude - Gut besucht worden ist am Sonntag der kleine Weihnachtsmarkt im und um den Kulturhof in Hude herum. Die Organisatoren ließen sich auch durch den böigen Wind und die grauen Wolken nicht in ihren Plänen stören. Neben den 36 Ausstellern, die im Innern des Kulturhofs eine bunte Vielfalt aus dem Bereich Hobbykunst und Handwerk präsentierten, hatte das Kulturhof-Team vor dem Haus eine kleine Budenstadt aufgebaut. Für Atmosphäre am frühen Nachmittag sorgten Feuerkörbe, über denen Stockbrot gebacken werden konnte. Es roch nach knuspriger Bratwurst und heißem Glühwein.

In dieser erweiterten Form fand die Veranstaltung jetzt das dritte Mal statt. Ziel war es, wie Kulturhof-Leiterin Anja Peters gesagt hatte, einen Weihnachtsmarkt für die ganze Familie anzubieten – und das gelang. Die zusätzlichen Angebote zum Hobbykunstmarkt kamen bei den Hudern und ihren Gästen jedenfalls sehr gut an.

So drehte direkt gegenüber dem Einganz in den Kulturhof ein kleines Kettenkarussell fleißig seine Runden und nahm die ganz jungen Besucher auf eine nicht enden wollende Rundreise mit. Im Innern des Gebäudes bot eine Kreativecke den etwas älteren Mädchen und Jungen Gelegenheit, zu basteln. Besucher, die auf der Suche nach etwas Handgefertigtem, vielleicht als Geschenk für Weihnachten, waren, hatten die Qual der Wahl. So viele schöne Dinge gab es an den Ständen im Erd- und Obergeschoss zu sehen.

Im Obergeschoss des Huder Kulturhofes gab es zudem eine Taschennähaktion. Innerhalb von nur 15 Minuten gestalteten zwei handwerklich geschickte Frauen aus Stoffresten schöne, individuelle Beutel. Wer wollte, konnte auch Pulswärmer, ja sogar ganze Kleider in dem besonderen Stil erwerben.

Für Essen und Trinken war natürlich auch gesorgt. Die Erwachsenen konnten sich bei Met, Glühwein und Bratwurst stärken. Für die Kinder wurde Punsch ausgeschenkt. Eine gut sortierte Cafeteria – jeder der 36 Aussteller steuerte einen Kuchen bei – versorgte die Freunde süßer Leckereien.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten