Eckwarden - Mit einer grandiosen Aufführung haben die Darsteller der Eckwarder Theatergruppe „De Wattspökers“ am Dienstag ihre Neuinszenierung „Sluderkraam in´t Treppenhus“ erstmals aufgeführt. Angesichts der Bekanntheit des Stückes durch die Aufführungen im Ohnsorg-Theater und die Länge war die Fallhöhe für die Schauspieler hoch.

Doch der Abend im fast ausverkauften Eckwarder Hof war für die Besucher ein Hochgenuss. Mit viel Elan und Spielfreude verdienten sich alle Darsteller den Schlussapplaus. Besonders aber lebte das Stück von Melanie Ruprecht, die die neugierige Meta Boldt spielt, und Torben Heinen, der den pensionierten Beamten Ewald Brummer verkörpert. Sehr überzeugend waren aber auch die Auftritte von Carsten Brockhoff als Dieter Brummer, Monika Peters als Frau Knoop, Fenja Boedecker als Heike Seefeldt, Dirk Töllner als Bernhard Tramsen und Ralf Bode als Vater Seefeldt.

T rotz der Länge des Vierakters von insgesamt über zwei Stunden Spielzeit war Topusterin Isa Bruns wenig gefordert. Geschickt hatten die Bühnenbauer das Treppenhaus als Spielort in den Saal hineingebaut.

Und in diesem Treppenhaus gab es einige Auseinandersetzungen unter den Nachbarn. Vor allem die neugierige Meta Boldt trieb ihr Unwesen und spioniert Bewohner und Besucher aus - natürlich sehr zum Missfallen der Betroffenen. Die Neugierde soll für Meta dann auch noch zum Problem werden.

Noch zweimal werden die Wattspökers „Sluderkraam in´t Treppenhus“ im Eckwarder Hof aufführen: Am Freitag, 29. November, ab 20 Uhr. Und am Sonntag, 1. Dezember, ab 15 Uhr.