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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Ein Kunstwerk für unsere Leser

06.10.2012

Oldenburg Mit einer besonderen Kunstaktion möchte die Nordwest-Zeitung am nächsten Mittwoch ihre Leser erfreuen. An diesem 10. Oktober druckt die NWZ   auf einer Doppelseite ein farbiges Kunstwerk ab, das eigens für diese Aktion gefertigt wurde.

Jub Mönster schuf auf Einladung der NWZ   in seinem Atelier ein entsprechendes Gemälde. Durch dessen Abdruck wird die Zeitung selbst einmalig zum Kunstobjekt und Sammlerstück.

Zunächst eine Banklehre

Das Werk mit dem aufmunternden Titel „Bewegung!“ erscheint nur an diesem einen Tag in der gesamten Auflage unserer Zeitung. Es wird nicht nachgedruckt werden, und der Künstler persönlich wird es nur am Erscheinungstag in der Oldenburger Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung (Peterstraße 28-34) zwischen 15 und 18 Uhr signieren.

Unsere Leser haben dann auch Gelegenheit, sich mit dem 63-jährigen Maler, einem der wichtigsten Künstler in der Nordwestregion, zu unterhalten.

Die NWZ   will sich mit dieser Aktion für die Treue ihrer Leser bedanken und ein Zeichen setzen. Denn derzeit wird in vielen Bereichen der deutschen Kultur massiv gespart und gekürzt. Die Bremer Weserburg musste erst vor wenigen Jahren, um sich als Museum zu retten, sogar 53 Gemälde verkaufen.

Die NWZ   möchte zudem die Kunst des Nordwestens und den Kunstsinn fördern – und zeigen, dass Kunst einfach viel Freude bereiten kann und keinesfalls nur für elitäre Zirkel gedacht ist.

Was das Werk zeigt? Einzelheiten über das gerade fertig gewordene Gemälde und seine Entstehung werden in der nächsten Woche mitgeteilt. Nur so viel zum Künstler: Jub Mönster wurde 1949 in Oldenburg geboren. Er, der immer schon viel zeichnete, erlangte die Mittlere Reife, lernte zunächst den Beruf des Bankkaufmanns bei der Bremer Landesbank in Oldenburg, um sich dann der Kunst zu widmen.

Mönster fühlt sich bis heute dem Oldenburgischen besonders verpflichtet. Er besuchte von 1970 bis 1972 die Fachoberschule für Gestaltung in Bremen, studierte bis 1975 an der Hochschule für Gestaltung die Fächer Bildhauerei und Malerei, später auch Film.

1978 kam Mönster in den Genuss des Kulturaustausches durch das Auswärtige Amt, dabei arbeitete er zeitweilig in Norwegen. Als Stipendiat weilte er später in Frankreich, aber auch in Berlin oder auf der Insel Elba.

1980 wurde er zum Gründungsmitglied der Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen. Inzwischen kann der vielseitige Künstler mehrere Preise aufweisen, so 1983 ein Stipendium der Stadt Wilhelmshaven, später folgten Auszeichnungen durch Radio Bremen, Berliner Institutionen oder die Stadt Ibbenbüren.

Buchumschlag gestaltet

Mehrfach schuf er große Wandbilder. 1987 konnte das erste von Mönster illustrierte Kinderbuch „Mein verlorenes Land“ von Huynh Quang Nhuong den deutschen Jugendliteraturpreis gewinnen. Mönster bekam einen „Imke Folkerts Preis für bildende Kunst“ und nahm an diversen Festivals teil, darunter auch 2010 am „European Festival of Monumental Painting“ in Danzig. Seine Werke finden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Für den Autor Klaus Modick gestaltete er unter anderem den Buchumschlag von „Vierundzwanzig Türen“. Dass er für Werder Bremen seit Jahren eine Spezialedition schafft, die an sogenannte VIPS verteilt wird, sei am Rande erwähnt.

Zuletzt hatte der Künstler durch eine Schau unter dem Titel „Ich lass das mal so“ im Palais Rastede für Aufsehen gesorgt. Die zeigte: Der Künstler mischt gern das Realistische mit dem Fiktiven, er ist experimentierfreudig. Und einen feinen Sinn für Ironie hat er auch. Man darf also gespannt sein auf das Kunstwerk am nächsten Mittwoch.

Das Kunstwerk wird am nächsten Mittwochin dieser Zeitung abgedruckt. Alle Interessenten können dann am 10. Oktober mit der entsprechenden Zeitungsseite zu einer Signierstunde in die Oldenburger Geschäftsstelle der NWZ  kommen (Peterstraße 28).

Jub Mönster signiert zwischen 15 und 18 Uhr und steht in dieser Zeit auch für Gespräche zur Verfügung.

Dr. Reinhard Tschapke
Redaktionsleitung
Kulturredaktion
Tel:
0441 9988 2060

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