Stapelfeld - Mit einem großen Festakt und vielen Erinnerungen alter Weggefährten hat die Katholische Akademie in Stapelfeld am Sonntag ihren 40. Geburtstag gefeiert. Als einer der vielen Ehrengäste war Dr. Wilfried Hagemann angereist, bis 1986 erster Direktor der Heimvolkshochschule Kardinal von Galen.

Dass Stapelfeld zu einer so gut arbeitenden und nachgefragten Bildungsstätte geworden sei, sei das Resultat kluger Weichenstellungen – nicht zuletzt seitens der Kirchenleitung in Vechta. „Diese Entscheidungen waren getragen von der Erkenntnis, dass Erwachsenenbildung ein wichtiges pastorales und kirchenpolitisches Handlungsfeld ist“, sagte Professor Dr. Franz Bölsker, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kardinal von Galen, bei der Begrüßung der vielen Festgäste.

Die Wichtigkeit der Erwachsenenbildung unterstrich in seinem Festvortrag auch Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Vor allem im digitalen Zeitalter, wo ein Großteil der Kommunikation nur noch über elektronische Mittel und soziale Netzwerke funktioniere, „brauchen wir solche Orte leibhaftiger Begegnung“.

Weihbischof Heinrich Timmerevers lobte: „Die Katholische Akademie Stapelfeld ist ein Ort zum Streiten im besten Sinne.“ Streiten bedeute vorwärts gehen, sagte er im Festgottesdienst in der voll besetzten Heilig-Kreuz-Kirche.