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Festival Ein verrocktes Wochenende in der Klostergemeinde

Hude - „Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder“ – keine Angst: besinnlich geht es dabei nicht zu. Denn am Sonnabend, 27. April, findet zum ersten Mal das „Springsane“-Festival im Huder Kulturhof statt.

Die Gäste können sich auf rockige Live-Musik von fünf jungen Bands freuen. Die Organisatoren, Ulf Hedenkamp und Florian Köchy, werden selbst auf der Bühne stehen und ihr Können als „Rising Insane“ zum Besten geben. Ergänzt werden sie von „Wolves at the Door“, „Shut It down“, „Agosphere“ und „Solid Fuel“.

Doch was verbirgt sich hinter diesen Namen? In den kommenden Ausgaben wird die NWZ  die teilnehmenden Bands vorstellen.

Eigener Stil

„Shut It down“ lassen sich in keine Schublade stecken. Sie machen, was ihnen gefällt. Das gilt auch für ihre Musik. Genau das scheint das Erfolgsrezept der Delmenhorster zu sein. „Was uns ausmacht, ist die Mischung aus weiblichem, klarem Gesang und den ,Screams’ von unserem Drummer“, erklärt die sympathische Frontfrau Tabby. Passend dazu spielen die restlichen Bandmitglieder mit harten Riffs und melodischen Refrains auf.

Die Band – Marcel (Gitarre), Julian (Schlagzeug), Timo (Bass), Gerrit (Gitarre) und Sängerin Tabby – besteht seit zwei Jahren. Unüberhörbar stimmt ihr harmonisches Zusammenspiel. Ihre Lieder stammen alle samt aus der eigenen Feder. Mit ihrem melodischen Post-Metalcore will das Quintett nun auch das Huder Publikum in seinen Bann ziehen.

Keine Wölfe

Auch Jannik Schneider, Malte Latzel (Gitarre), Rodney Fahrer (Bass) und Patrick Kuck (Schlagzeug) spielen zusammen zum ersten Mal in der Klostergemeinde. Gitarrist Robyn Engelhardt ist allerdings ein alter Hase auf der Kulturhof-Bühne. 2009 richtete er gemeinsam mit Ulf Hedenkamp die beiden „Hude rocks“-Konzerte aus. Nun, vier Jahre später, stehen sie mit ihren eigenen Bands – Engelhardt mit „Wolves at the Door“, Hedenkamp mit „Rising Insane“, auf der Bühne.

Übrigens sind „Wolves at the Door“ keine Wölfe, sondern fünf begeisterte Musiker – alle samt Profis in ihrem Fach. Der Bandname entstand aus einem umformulierten amerikanischen Sprichwort. „Es bedeutet, dass die Gefahr des Alltags draußen vor der Tür lauert“, erklärt Bandgitarrist Robyn Engelhardt.

Im Mai dieses Jahres wird das erste Album der Fünf erscheinen. „Homecoming“, so der Titel, beinhaltet eine bunte Mischung aus Rock und schweren Metal-Einflüssen mit einer melodischen Note. Vor allem Sänger Jannik Schneider beeindruckt dabei mit perfektem Wechsel von glasklarem Gesang zu dem für Metal typischen „Kreischen“.

Karten für das Bandspektakel gibt’s im Vorverkauf für 3,50 Euro bei „Spirits – body art“ (Staulinie 16, Oldenburg), per Mail über tickets@springsane oder an der Abendkasse für 6 Euro. Los geht es um 19 Uhr.

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