Bonn/Bern - Kunstwerke aus dem Nachlass des umstrittenen Sammlers Cornelius Gurlitt (1932–2014) sollen im Winter in zeitgleichen Ausstellungen in Bonn und in Bern gezeigt werden. Das Gemeinschaftsprojekt werde den aktuellen Forschungsstand zum „Schwabinger Kunstfund“ präsentieren und zur Transparenz beitragen, kündigten die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum in Bern am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung an.

Das umfangreiche Werkkonvolut solle einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und in einen historisch-wissenschaftlichen Kontext gestellt werden, heißt es darin. Die Ausstellungen sollten inhaltlich aufeinander abgestimmt werden. Geplant ist eine gemeinsame Publikation. Die Bonner Schau soll auch dazu beitragen, weitere Hinweise zu noch offenen Provenienzen von Werken zu finden.