Westerloy - „Bertram Klapproth (Bastian Warntjen) hett dat Glück nich jüst pacht”: Die Pechsträhne scheint nicht abzureißen. Doch die Laienschauspieler der Westerloyer Theatergruppe haben sehr viel Spaß an der Inszenierung von „Vundaag sünd wi maal vun’n anner Ufer“. Die Proben für die plattdeutsche Komödie in drei Akten, die reichlich Stoff für Verwechslungen, Liebe und natürlich ganz viel Heiterkeit bietet, laufen derzeit auf Hochtouren.

Neben dem bewährten Team stehen mit Svenja Brötzmann, Harald Wempen und Chris Antons drei talentierte Neulinge auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Der Vorhang hebt sich zur Premiere am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr.

Seit 36 Jahren haben im Westerloyer Mühlenhof Theateraufführungen einen festen Platz und begeistern alljährlich mehrere Tausend Besucher. Dafür sorgen die vielen freiwilligen Akteure vor und hinter der Bühne.

Zum Inhalt: Anneliese Klapproth (Stefanie Schröder) hat ihren Bertram vor einigen Monaten verlassen und auch Tochter Amelie (Svenja Brötzmann) wendet sich von ihm ab. Dazu kommen finanzielle Nöte und von Arbeitskollegen hört Bertram, dass die Firma ihn entlassen will.

Der Lebensmut verlässt ihn. Martin Homeier, Kantinen-Angestellter, (Andre zur Brügge) hat einen Plan, die Kündigung zu umgehen. Ab diesem Moment geht das ganze Theater erst richtig los: „Wat dor an’n Enn bi rut kummt, dat süht man up de Bühne...“

Für weiteren Trubel sorgen die Arbeitskolleginnen Pauline Petersen (Sabine Rickels) und Beatrice Danneboom (Bianca Ehlers), Firmenchef Theodor Jürgens (Harald Wempen) und sein Stellvertreter Stefan Schöneberger (Chris Antons). Ob Bertram Klapproth seinen Lebensmut in Westerloy wieder findet, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel: Turbulenzen, Liebe und ein amüsantes Durcheinander dürften die Lachmuskeln der Zuschauer arg strapazieren.