Einswarden - Die zehnte Auflage des Einswarder Winterzaubers am Sonntagnachmittag knüpfte an die Erfolge der Vorjahre an. Der Weihnachtsmarkt auf der Auffahrt und im Stall des Riecke-Hofes an der Heiligenwiehmstraße war einmal mehr ein ganz besonderes Erlebnis. Halt gemütlich und familiär und ein Treffpunkt für alle im Dorf.
Bei Glühwein und Apfelpunsch, Bratwurst und frisch gebackenen Waffeln stand der Klönschnack ganz oben an. Dazu passte das trockene und kalte Winterwetter wie bestellt.
Positive Bilanz
„Mehr Gäste als in den Vorjahren“, zog Doris Riecke eine erste Bilanz. Gemeinsam mit Barbara Kaethner, Birthe Vowinkel, Bärbel Schiedermeier, Sabine Halt, Dagmar Dierks und Tina Rehberg hatte sie den Winterzauber organisiert. Auch einige Ehemänner hatten beim Auf- und Abbau kräftig mit angepackt.
„Weit mehr als 350 Gäste. Es lief von Anfang an super“, freute sich Doris Riecke. Und sie fügte hinzu: „Wir sind alle euphorisch. Wir machen auf jeden Fall weiter!“
An 16 Marktständen wurden selbstkreierter Modeschmuck, hausgemachte Marmeladen, Liköre, nach alten Rezepten gebackenes Brot, Näharbeiten, Gestecke und vieles mehr angeboten. Natürlich gab es auch eine Tombola mit attraktiven Preisen.
Besondere Hingucker waren die 15 Spieluhren, die Barbara Kaethner für diese kleine Ausstellung aus ihrer privaten Sammlung ausgesucht hatte.
Damit für die Erwachsenen viel Zeit zum Stöbern, Kaufen und Klönen blieb, hatten die sieben aktiven Frauen der Interessengemeinschaft der Eigentümer im Sanierungsgebiet Einswarden (IGESE) für die Kinder ein attraktives Programm mit einer Bastelecke und mit Kutschfahrten durch den Stadtteil vorbereitet.
Spenden gesammelt
Mit dem großen Zuspruch am kleinen Einswarder Weihnachtsmarkt waren indes nicht nur die Veranstalter und die Standbetreiber, sondern auch die Damen des Lions Clubs Wesermarsch Emy Rogge ausgesprochen zufrieden: Sie gingen von Tisch zu Tisch, boten Kostproben ihrer neu aufgelegten Emy-Rogge-Prosecco-Kollektion an und sammelten Spenden, mit denen sie dem Frauen- und Kinderhaus Rastede in der Gründerphase finanziell unter die Arme greifen möchten.
Die Landkreise Ammerland und Wesermarsch haben den Bau eines solchen Schutzhauses vorrangig für Frauen im Einzugsgebiet ihrer beiden Landkreise angeschoben. Es wird Plätze für zwölf Frauen und mindestens acht Kinder bieten. Die Eröffnung der neuen Einrichtung ist für Mitte 2020 geplant.
