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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Elf Länder in zehn Tagen

24.01.2015

Oldenburg Zwölf Compagnien, elf Länder, zehn Tage – die neue Leitung des Oldenburgischen Staatstheaters nimmt die Internationalen Tanztage offensichtlich genauso ernst wie es ihre Vorgänger taten. Vom 17. bis zum 26. April findet in Oldenburg zum zwölften Mal dieses überregional bedeutende Festival statt.

„Eigentlich kommt der Termin für uns zu früh“, gestand Generalintendant Christian Firmbach am Freitag, ebenso wie die Festivalleiter Burkhard Nemitz und Antoine Jully erst seit vergangenem Herbst im Amt. Doch man wisse um die große Begeisterung des Publikums für die Tanztage, wolle auch den gewohnten Zwei-Jahres-Rhythmus nicht ändern.

Und zu guter Letzt stimmten auch die Finanzen: Das Budget von knapp 190 000 Euro hätte ohne das Engagement der öffentlichen Hand und einer engagierten heimischen Wirtschaft nicht gestemmt werden können, so Firmbach. „Es ist überragend, wie lokalpatriotisch, wie solidarisch hier alle Beteiligten zusammenstanden.“

Freier Verkauf ab 30. Januar

Das Festival (17. bis 26. 4.) findet im Großen Haus, Kleinen Haus und in der Exerzierhalle statt. Einige Veranstaltungen (Performance „fitting“, Partys am 17./25. 4., Konzert mit „Me and my drummer“ am 25. 4., Präsentation der Ballettschulen am 19. 4.; der Jugend-Tanzclub am 25. 4.) kosten keinen Eintritt. Man rechnet mit etwa 7500 Zuschauern.

Karten gibt es ab sofort für Abonnenten und Mitglieder des Freundeskreises. Der freie Verkauf startet am 30. Januar.

Eintrittskarten: Telefon 0441/222 51 11

Infos: www.staatstheater.de

Für Ballettdirektor Nemitz war darum der Umgang mit dem „mir zunächst noch unbekannten Ereignis“ leichter als gedacht. Nicht einmal ein spezielles Logo habe man entwickeln müssen, „das Festival ist doch eine Marke für sich“. Nemitz und Jully wollen den guten Ruf der Tanztage nutzen, aber ihnen auch ein eigenes Profil geben. Und schließlich: „Auf die Begeisterungsfähigkeit und Gastfreundschaft der Zuschauer können wir uns verlassen“, so Nemitz.

Das Miteinander von Machern, Sponsoren und Publikum soll sich im Programm des „erfolgreichen, etablierten Formats“ (Nemitz) wiederfinden. Die Tanztage werden nicht nur auf nahezu allen Bühnen des Staatstheaters ablaufen, sondern sich auch stärker als bisher in die Stadt begeben. Fast alle Compagnien richten neben ihren bis zu drei Auftritten noch Workshops für Teilnehmer jeden Alters aus, es gibt Konzerte und Partys – und eine Performance in den Winkeln der Stadt: Die österreichische Compagnie Willi Dorner macht in „fitting“ (17./18. April) öffentliche Räume erfahrbar. Die Tänzer nutzen gezielt Straßen, Plätze und Gebäude für ihre Performance, die im Malersaal des Staatstheaters endet.

Unter den insgesamt 35 Aufführungen (darunter sechs Deutschland-Premieren) dürften die Vorstellungen der Compagnie Ailey II aus New York (17./18. April) und der Gruppe des berühmten Choreografen Georges Momboye („Africa, Africa“) am 24./25. April zu Höhepunkten werden.

Aber auch das Porträt der ehemaligen Oldenburgerin Maura Morales (18./19./20. April), das Tanztheater der dänischen „Aaben Dans“ für Kinder ab sechs Monate (18./19. April), das französische Malandain Ballet Biarritz (22. April) oder das Finale mit der Tanzcompagnie des Staatstheaters Braunschweig unter Leitung des ehemaligen Oldenburger Choreografen Jan Pusch (26. April) sollen das Festival zu dem Ereignis machen, das Burkhard Nemitz jetzt bereits vorschwebt: „Wir zeigen die Vielfalt von Tanz und Ballett, die Freude daran und die Nachhaltigkeit dieser Kunst. Diese Tanztage setzen eine Tradition fort, sie sind eben etwas ganz Besonderes.“

Klaus Fricke
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