ELISABETHFEHN - Für mehr als 220 Menschen begannen in diesem Jahr die Festtage bereits einen Tag vor Heiligabend, als der Chor Stimmbrand aus Barßel in der Elisabethfehner Christuskirche zu einem Konzert einlud.

Der noch unbeleuchtete Weihnachtsbaum in vollem Ornat bildete den stimmungsvollen Hintergrund zu einladenden, lobenden aber auch herbeisehnenden Gospelliedern in drei Sprachen. Traditionelle Adventslieder in abwechlsungsreichen Arrangements dargeboten, wie etwa „Es kommt ein Schiff geladen“, stimmten die Zuhörer neben moderneren Weihnachtliedern auf ein besinnliches Fest ein.

Zahlreiche Kinder halfen in der Weihnachtbäckerei aus, die so zu einer äußerst fröhlichen Einlage geriet. Pastor Thomas Perzul trug zur „Halbzeit“ die Gedanken einer Kerze vor, die die Wahl hat, ewig in einer dunklen Kiste zu leben, oder mit hellem Licht sich bald zu verausgaben.

Gottes Lob im Taize-Gesang, ein ausdrucksstarker Zulu-Gesang, führten die Konzertgäste näher an das Fest. Ein Dialog über die möglichen Ereignisse in der Weihnacht rundete den Abend ab, bevor das wohl berühmteste Weihnachtslied „Stille Nacht“ mit einem zweiten Werk gekonnt gegeneinander intoniert wurden. Zum Abschluss sangen dann Chor und Publikum gemeinsam ein Lied zur Weihnachtszeit.