ELISABETHFEHN - Rundum zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des Vereins „Dorfgemeinschaft Elisabethfehn“, Günter Ludmann, mit dem ersten Hobby- und Handwerkermarkt, der am vergangenen Sonntag im und beim Dorfgemeinschaftshaus viele Besucher anlockte. Allerdings haderte der Vereinsvorsitzende ebenso wie die Mitveranstalterin des Markes, Theresia Grau aus Oldenburg, bei der Premiere mit dem Wetter. „Der Regen hat uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Ludmann.
Viele Aussteller
Die großen Menschenmassen blieben aus. Die allerdings mit Regenjacken und Schirmen dennoch unentwegt einen Bummel über den Markt unternahmen, wurden dafür belohnt, denn es gab einiges zu sehen und zu bestaunen. Aus dem gesamten norddeutschen Raum waren Aussteller angereist, die auf dem Freigelände beim Dorfgemeinschaftshaus ihre Handwerkskunst präsentieren.
Mit großer Freude stöberten Hobby-Bastler und Liebhaber des Handwerks zwischen Waren herum. Vielen Handwerkern konnten die Besucher bei der Arbeit über die Schulter sehen. Sie erlebten nicht nur hautnah einen Holzschuhmacher, sondern auch einen Stuhlflechter oder einen Künstler bei der Brennmalerei. Besonderes Augenmerk widmeten die Besucher auch einem Holzschnitzer.
Charme vergangener Zeit
Es war eine vielfältige Ausstellung für die ganze Familie. Angeboten wurden weiter Bernsteinschmuck, bemalte Fliesen, Puppen und Arbeiten aus Holz, Ton, Floristik-, Filz- und Tiffanyarbeiten. Aber auch altes Brauchtum wie Taumacher, Exponate und Produkte der Strohverarbeitung, Schmiedearbeiten, Papierschöpfen oder Stuhlflechterei war zu sehen. Diese Produkte versprühen den Charme längst vergangener Zeiten. Schnell vergriffen war auch das im Steinofen gebackene Brot. Bei der Rollenden Waldschule der Jägerschaft gab es Tiere aus Feld und Flur zu sehen. Dabei erfreuten die Jagdhornbläser des Hegerings Barßel die Besucher mit mehreren Jagdsignalen. Vertreten war auch Bienenexperte Johann Hinderks aus Elisabethfehn. Regen Zuspruch fand der Hofladen aus Uhlenberg mit frischen Produkten. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten zudem viele fleißige Helferinnen und Helfer im Dorfgemeinschaftshaus mit Kaffee, Tee und Kuchen.
