ELSFLETH - Die Architektur-Studenten haben sich in einer Semesterübung mit dem Maritimen Kompetenzzentrum befasst. Die Ergebnisse sind im Rathaus zu sehen.
von wolfgang bednarz
ELSFLETH - Wie eine studentische Wohnsiedlung in Nachbarschaft des geplanten Maritimen Kompetenzzentrums aussehen könnte, dieser Frage widmete sich jetzt eine Gruppe Architekturstudenten des dritten Semesters der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven unter Leitung ihres Dozenten Prof. Karlheinz Tripler. Zu sehen sind die Entwürfe, sowohl nüchterne Grundrisse, aber auch farbige 3-D-Zeichnungen, im Rathaus. Die ungewöhnliche Ausstellung wurde am Dienstag von Bürgermeister Diedrich Möhring im Beisein der Studierenden und ihres Professors eröffnet. Die Semesterübungs-Arbeiten können bis zum 2. Mai während der Rathaus-Öffnungszeiten besichtigt werden.„Stapelbare Module in Leichtbauweise mit Balkon und einem dem studentischen Leben angemessenen Komfort“, so lautete nach Prof. Tripler die Vorgabe. Was dabei herauskam, ähnelt mitnichten einem Containerdorf. Auf einer Fläche am Ufer des Lienekanals könnte nach Vorstellung der Studenten eine Siedlung mit Appartments und kleinen Wohnungen, Durchschnittsgröße etwa 25 Quadratmeter, für rund 50 Studierende entstehen.
Weiteres Thema war der Entwurf eines Pavillons in Nachbarschaft des auf den Namen „Campus“ getauften Freiplatzes auf dem Marikom-Gelände. Er soll als zentraler Treffpunkt dienen, die Möglichkeit für Band-Auftritte, Kabarett- und Theateraufführungen geben. Auch bei dem Pavillon-Entwurf dominiert der Hang zur Nüchternheit: Ein quaderförmiger Bau ist das, was den angehenden Architekten vorschwebt.
Ab Montag kommender Woche wird die Ausstellung durch Modelle ergänzt, angefertigt vom Abiturjahrgang des Leistungskurses Kunst des Gymnasiums Brake.
