ELSFLETH - Einen Diavortrag „Naturparadies Masuren und Danzig, 1000 Jahre alte Handelsstadt“ zeigt Bernd Naumann am kommenden Montag, 23. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung „Leselust“ und bei der Touristinformation Elsfleth.

Wege in die unberührte Natur, Architekturdenkmäler unterschiedlicher Bauherren von den Deutschordensrittern bis zur berüchtigten Wolfsschanze, historische Städte und ein Gefühl, als kehre man in eine vergangene und doch bekannte Zeit zurück – dieses charakterisiert nach Angaben von Naumann eine Reise nach Masuren und Danzig. Im Schloss von Allenstein (Olsztyn) war einst der geniale Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) als Domadministrator tätig; der Mann, der die Sonne anhielt und die Erde in Bewegung setzte. Noch heute kann man hier seine astronomische Tafel zur Tag- und Nachtgleiche bewundern.

Der katholische Glaube ist in der polnischen Gesellschaft verankert. Viele Prozessionen, besonders zu Ostern, kann man hautnah miterleben. Die Kirche „Swieta Lipka“ ist ein beliebtes Pilgerziel für Wallfahrer. Schiffe, die über Land fahren, bewegt von einer alten, europaweit einmaligen Technik – das alles verbindet eine Schiffstour auf dem Oberländischen Kanal (Elblag-Ostróda-Kanal). Das Land der 3000 Seen ist ein einzigartiges Paradies für Naturliebhaber und Wassersportler. Eine Bereicherung jeder Masuren-Reise ist ein Abstecher in die Kleinstadt Marienbad (Malbork), die im Schatten der größten Backsteinburg Europas, der ehemaligen Residenz der Hochmeister des Deutschen Ordens, der Marienburg.

Die Ostseemetropole Danzig, während des 2. Weltkrieges fast total zerstört, strahlt nach Restauration heute wieder den Glanz längst vergangener Epochen aus.