ELSFLETH - Ein „kleiner, aber feiner Verein, der seinen Beitrag zum kulturellen Leben in Elsfleth geleistet hat“ (so der Vorsitzende Stephan Sandvoß), hatte in diesen Tagen Mitglieder und Interessenten zur Jahreshauptversammlung in den Heye-Saal eingeladen. „Die Arbeit war anstrengend und intensiv, aber auch schön und von Erfolg gekrönt“ zog Sandvoß in seinem Rechenschaftsbericht Bilanz.
Arbeit war anstrengend
Kunst, Musik, Theater und Ausstellungen waren gut besuchte Schwerpunkte im Jahr 2008. Den Veranstaltungsreigen eröffnete im April die Berner Künstlerin Kornelia Fulczynski mit „Bildern und Geschichten“. Auf die Diele des Hofes Stalling in Bardenfleth lud der Kulturverein Ende April zum Konzert mit der Gruppe „Raven“ ein. Die Seniorentheatergruppe „Die Knitterfreien“ boten amüsantes Theater im Foyer des Schulzentrums. Beim Sommerspektakel rund um die Elsflether Zollwarte war der Heye-Garten im Juni der richtige Veranstaltungsort für das schöne Gartenfest.
Im August ging es noch einmal in den Heye-Garten: über 500 Besucher zog das einzigartige Open-Air-Konzert „Von Bach bis Beatles“ an, es musizierte das Kammerorchester St. Anna Bardenfleth. Lieder aus der Zeit der „Belle Epoque“ bot im November das Rialto-Salon-Quartett und schließlich schloss sich der Reigen mit einem bemerkenswerten Konzertdebüt des viel versprechenden Elsflether Nachwuchspianisten Mger Mkrtchian.
Für das Veranstaltungsjahr 2009 sind wieder zahlreiche kulturelle Veranstaltungen für alle Generationen vorgesehen. Der Flyer werde Ende Februar erscheinen, so die Organisatorin Renate Detje. Für ihren Einsatz in der Organisationsarbeit dankte Stephan Sandvoß mit einem Blumenstrauß. Zurzeit zählt der Kulturverein 54 Mitglieder mit steigender Tendenz.
Perspektiven und Chancen
Im Anschluss an die Regularien berichtete Bürgermeister Diedrich Möhring über die „Entwicklungen, Perspektiven und Chancen in der Stadt Elsfleth“. In den Bereichen Stadtentwicklung, Freizeit und Erhloung, Ausbildung an Schulen und Hochschule, sowie Tourismus und Kultur, werde die Stadt dazu beitragen, Bewährtes zu sichern und weiterzuentwickeln, versprach Möhring, die Basis werde auch weiterhin das gemeinsame partnerschaftliche Handeln sein.
