Ganze 60 Plätze bot der Saal der Musikschule in Wildeshausen am Samstagabend für Freunde des Jazz. Mehr lassen die Abstandsregelungen wegen der Corona-Krise nicht zu. „Für unseren Verein Jazzfreunde Wildeshausen wird das auf Dauer zu einem Riesen-Problem“, sagte Vorsitzender Jörg Skrzippek vor dem Konzert der Band „Kölsche Climax Jazzband“. Angesichts der begrenzten Sitzplätze reichen die Eintrittsgelder nicht aus, um die Bands zu entlohnen. Daher wurde auch um Spenden für den Abend gebeten. – Endlich wieder live Oldtime-Jazz: Darüber freuten sich Musiker und Publikum gleichermaßen. „Schön, dass wir hier endlich wieder direkt vor Menschen spielen können. Das ist allemal besser als in Autokinos, Streaming-Projekten oder anderen Auftrittsformen“, meinte Bandleader Klaus Wegener. Ähnlich ging es den Jazzfreunden in Wildeshausen, die gleich zu Beginn reichlich klatschten. Neben Wegener (Saxofon, Klarinette und Gesang) standen auf der Bühne Martin Reuthner (Trompete, Kornett), Mike Rafalczyk (Posaune, Mundharmonika, Gesang), Clemens Hüppe (Bass, Gesang), Hans Fücker (Piano) und Sebastian Wegener (Schlagzeug). In zwei Sets spielten sie ihr Programm „All that Jazz“.
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