Halen - Das Fest der Diamant-Hochzeit feiern Agnes und Theo Vagelpohl heute. Die beiden Halener lernten sich bei einem Theaterball auf Dwertmanns Diele kennen. Vor 60 Jahren spendete Kaplan Karnbrock dem Jubelpaar in der Kirche St. Marien das Sakrament der Ehe, aus der drei Töchter und ein Sohn hervorgingen. Zum Festtag gratulieren dem Landwirtspaar zudem acht Enkel und vier Urenkel.

Agnes Vagelpohl, Jahrgang 1930, liebt Blumen und Handarbeiten. Ihre Leidenschaften stellt sie gern in den Dienst der Allgemeinheit. So gehörte sie mehrere Jahrzehnte lang zu den Kirchenschmückerinnen und engagierte sich in der früheren Handarbeitsgruppe für Leprakranke sowie die Krebshilfe.Zudem freuen sich die Halener Messdiener jedes Jahr in ihrem Zeltlager über hausgebackenes Vagelpohl-Brot.

Nach dem Tod seines älteren Bruders Albert im II. Weltkrieg erbte Theo Vagelpohl, Jahrgang 1927, den elterlichen Hof, den er weiter führte. Darüber hinaus engagierte er sich als Ratsmitglied (1972 bis 1996) für den Ort Halen und besonders für die Kirchengemeinde, im Pfarrgemeinderat, 30 Jahre als Kirchenprovisor, und in der Friedhofspflege. Zudem versah Vagelpohl von 1997 bis zum Frühjahr den Küsterdienst in St. Marien.

Der begeisterte Musiker zählte 1960 zu den Mitbegründern des Spielmannszug, den er 25 Jahr als Dirigent und Ausbilder leitete. Schließlich trat er an führender Stelle für die Belange des Theater- und Musikvereins Halen sowie als Sportschütze auf. Dabei bekennt der Jubilar: „Ohne eine kluge und verständnisvolle Ehefrau an der Seite wäre dieses ehrenamtliche Engagement nicht möglich.“

Inzwischen genießen die Eheleute ihren Ruhestand in häuslicher Gemeinschaft mit ihrem Sohn Theo und ihrer Schwiegertochter Margret. Ihren Haushalt führen sie allein, und packen auch hier oder da im landwirtschaftlichen Familienbetrieb mit an.