Neuenburg - Da muss Bühnenleiter Rolf Renken schon etliche Jahre zurückblättern: So erfolgreich wie die „Haifischbar“ war schon seit Jahrzehnten kein Stück beim Niederdeutschen Theater. 17 Mal ist die Musikrevue aufgeführt worden, 3800 Zuschauer haben sie gesehen. Regie führte Philipp Lüsebrink.

Vor mehr als 20 Jahren, als das mediale Konkurrenzangebot kleiner war, hatte es zuletzt eine Aufführung gegeben, die 5000 Zuschauer erreichte.

Noch die letzte der 17 Aufführungen am Freitag hatten 220 Zuschauer gesehen. Zuletzt hatte der „Fledderbeerpunsch“, eine plattdeutsche Inszenierung des Feuerzangenbowlen-Stoffs, so viele Zuschauer wie die „Haifischbar“. Und die letzte musikalische Revue war „De Wieversleef“ vor etlichen Jahren gewesen. Renken dankte den mehr als 40 Aktiven vor und hinter den Kulissen.

Sie hatten sich für mehr als ein Vierteljahr dem Musiktheater verschrieben, wobei erschwerend hinzukam, dass alle Akteure auch bei den Proben dabeisein mussten. Es gab keine Einzelproben, weil alle bei jedem der mehr als 30 Musikstücke gefragt waren. Derweil laufen die Proben für „De Treueproov“ (Premiere 16. Januar, Regie: Alfons Wojakilowski). Am Montag trafen sich erstmals die Akteure für die dritte Inszenierung zur Besprechung: „Halsbreken Grappen“, ein Psychothriller, den Gudrun Oeltjen-Hinrichs inszeniert. Die Premiere des Stücks ist geplant für den 13. März 2015.