Wehnen - Am Sonnabend hat ein langes Warten ein Ende: Gegen 14 Uhr wird am 23. Mai am Ende der Straße „Grote Wisch“ in Wehnen ein Denkmal eingeweiht, für das Audra Brinkhus-Saltys (Bakum) lange gearbeitet hat. Es erinnert an das von 1946 bis 1959 bestehende Durchgangslager für Litauer in Wehnen, in dem auch die Initiatorin aufgewachsen ist (die NWZ berichtete). Ein Lager, dass heutzutage fast vergessen ist. Teil der Feierstunde ist ein ökumenischer Gottesdienst mit Prälat Peter Kossen sowie den Pfarrern Vidas Vaitiekunas und Valdas Jelis. Der litauische Botschafter Deividas Matulionis wird ebenso ein Grußwort sprechen wie Professor Dr. Jürgen Gramke, Honorarkonsul der Republik Litauen, Bürgermeister Dr. Arno Schilling und Anton Schugschdinis, Bundesvorsitzender der Litauischen Gemeinschaft. Die litauische Sängerin Danaja wird das Fest musikalisch untermalen. Zudem wird es eine Fotoausstellung geben.
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