Oldenburg - Die Lebensgeschichte von Leo Trepp, ehemaliger Landesrabbiner und Ehrenbürger der Stadt Oldenburg, kann noch bis Ostern im Foyer des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3, als akustisches Porträt mit Originalzitaten angehört werden. Prof. Dr. Dr. Leo Trepp, der anlässlich seines 100. Geburtstags am 4. März mit einem Festakt und einer Straßenbenennung geehrt wurde, erzählt über verschiedene Stationen seines Lebens und seine besondere Beziehung zu Oldenburg. Er berichtet über die Not der Oldenburger Juden in den 1930er Jahren, seine Zeit als Landesrabbiner von Oldenburg, die Zerstörung der Oldenburger Synagoge in der Novemberpogromnacht 1938, die Inhaftierung im Konzentrationslager Sachsenhausen und seine Emigration in die USA. Gleichermaßen beschreibt er seine trotz dieser Erfahrungen weiterhin bestehende enge Verbundenheit zu Deutschland, insbesondere auch zu Oldenburg. Leo Trepp starb am 2. September 2010 in San Francisco.
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