Ofenerfeld - Frieden. Glück. Heimat. Wie viele Gesichter, wie viele Seiten diese Begriffe haben, zeigt sich an diesem Donnerstag, 2. März: Ab 19 Uhr stellen sechs Autorinnen und Autoren des Leseforums im Heinrich-Kunst-Haus (Sandweg 22) ihre Kurzgeschichtensammlung vor, die im Oktober 2016 im Schardt-Verlag erschienen ist.
In „Frieden, Glück, Heimat“ sind die unterschiedlichsten Erzählungen zusammengestellt worden:Der Oldenburger Krimischriftsteller Axel Berger zeigt in seiner Geschichte auf, dass Vertreibung und Flucht nicht nur ein deutsches Schicksal sind und Heimat auch Zukunft heißen kann. Timo Neuhaus schildert seine eigenen Erfahrungen als Feuerwehrmann und macht deutlich, warum diese Tätigkeit sein Beitrag für die Heimat ist.Marlies Peters erzählt auf humorvolle Weise von den Dreharbeiten zu einem Film über die „Vertreibung aus dem Paradies“, der ausgerechnet im Tropenhaus vom Botanischen Garten gedreht werden soll.Rolf Glöckner setzt sich in seinem Beitrag mit den Begriffen „Frieden“, „Heimat“ und „Glück“ auseinander und beschreibt eigene Erinnerungen und Erlebnisse in der Kindheit dazu.Ilka Silbermann entführt Leser und Zuhörer in die Unterrichtsstunde eines ostfriesischen Gymnasiums Anfang der 70er Jahre. Hier wird mit einer völlig anderen Version des Märchens von Rapunzel den Schülern deutlich gemacht, wie wichtig es sei, eigene Talente zu entdecken und sich nicht ausnutzen zu lassen durch andere.Schließlich liest Hanna Seipelt eine Geschichte, die gemeinsam von zwölf Mitgliedern des Leseforums im Wechsel geschrieben wurde. Auf diese Weise ist ein Krimi mit einem nachdenklichmachenden Ende entstanden.
Durch den Abend wird Wolfgang Wulf führen. Karten für die Lesung inklusive ein Getränk sind für 5 Euro an der Abendkasse erhältlich, das Heinrich-Kunst-Haus ist bereits ab 18.30 Uhr geöffnet.
