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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Münchner Kunstfund: Ermittler veröffentlichen neue Bilder im Internet

12.11.2013

Berlin /München Nach dem spektakulären Kunstfund in einer Münchner Wohnung veröffentlichen die Behörden eine Liste mit 25 verdächtigen Werken im Internet. Am Montagabend wurden Bilder „mit entsprechenden dringenden Verdachtsmomenten auf NS-verfolgungsbedingten Entziehungshintergrund“ in die Plattform lostart.de der Koordinierungsstelle Magdeburg eingestellt, teilten das bayerische Justizministerium, das Kultusministerium sowie das Bundesfinanzministerium und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Außerdem soll nun eine „Taskforce“ aus Sachverständigen schnellere Aufklärung bringen. Mindestens sechs Expertinnen und Experten für Provenienzrecherche sollen parallel zum Ermittlungsverfahren der Augsburger Staatsanwaltschaft der Herkunft der rund 1400 gefundenen Bilder aus der entdeckten Sammlung des Kunsthändlersohnes Cornelius Gurlitt auf den Grund gehen.

Zuvor war das Vorgehen der Behörden kritisiert worden. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, forderte die Bundesregierung auf, „die Bilder sichtbar zu machen“. Es sei wertvolle Zeit vergeudet worden. Auch der frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann (CDU) verlangte, alle Werke ins Internet zu stellen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte am Montag ebenfalls vor einem Schaden für Deutschlands Ansehen gewarnt.

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