Petersfehn - Das Schützenfest in Kayhauserfeld im August 1962 bestimmte das Schicksal von Friedhelm Logemann und Erika, geborene Wilkens. Obwohl beide sich schon seit der Kinderzeit kannten, hat es beim Schützenball zwischen ihnen „ordentlich gefunkt“. An diesem Freitag, 22. März, feiern sie ihre goldene Hochzeit.

Getraut wurden sie vor fünfzig Jahren von Pastor Heinrich Stegmann in der Ofener Kirche. Die Feier fand im kleinen Kreise mit Geschwistern und Nachbarn statt, und als Geschenke habe es Praktisches für den Haushalt gegeben, erzählen beide.

Nach seiner Schulzeit hatte Friedhelm Logemann den Beruf des Maschinenbauers erlernt, in dem er später die Meisterprüfung ablegte. In einem großen Oldenburger Elektrowerk war er Ausbildungsleiter und später Leiter im Bereich Qualitätsmanagement. Erika Logemann hatte Industrienäherin gelernt. Tochter Beate wohnt mit Mann und zwei Kindern in unmittelbarer Nachbarschaft der Eltern. In Logemanns Zeit als Ausbilder beherbergten die Eheleute gerne ausländische Praktikanten, zu denen vielfach noch immer Kontakt besteht. Zur Hochzeit reiste extra ein Ehepaar aus Peru an. Auch haben beide sechs Jahre lang Kinder aus Tschernobyl beherbergt.

Friedhelm Logemann ist seit einem Jahr Vorsitzender des Petersfehner Bürgervereins, zuvor war er elf Jahre als „Vize“ tätig. Dieses Amt hat er auch im kürzlich gegründeten „Bürgerbus-Verein“ inne. Feiern wollen Erika und Friedhelm Logemann ihren Ehrentag mit Freunden und vielen Nachbarn.