Bürgeresch - Von A wie Ananas bis Z wie Zauberstab: Die Themen, mit denen sich das „Erste Buch 2012“ beschäftigt, sind breit gefächert. Geschrieben und illustriert haben die Geschichten wieder Drittklässler. Am Freitagmorgen wurde die Oldenburger Ausgabe (auch die Städte Bremen, Bremerhaven, Essen und Gütersloh sowie der Landkreis Leer machen mit) exemplarisch an die Erstklässler der Grundschule Bürgeresch überreicht. Diese Aufgabe übernahm wieder Bülent Uzuner, Vorsitzender des Vereins „Das erste Buch“ und Vorstandsvorsitzender der BTC Business Technology Consulting AG. Mit dabei war auch Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Und selbstverständlich fehlte der ehemaliger Fußballnationalspieler Marco Bode nicht, der die Aktion stets unterstützt. Er las den Kindern gleich eine Geschichte aus dem Buch vor.

Seit 2002 realisiert der Verein dieses Projekt jedes Jahr ehrenamtlich. Finanziert wird der Druck der Bücher durch Sponsoren aus der Wirtschaft. In diesem Jahr erreicht das Buch eine Gesamtauflage von mehr als 210 000 Exemplaren.

Lesen und Schreiben ist ein wichtiger Bildungsgrundstein für Kinder: „Gute Bücher schaffen es immer wieder, uns zum Denken zu verführen“, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner auf der Umschlagseite für die Oldenburger Ausgabe. In allen Kommunen steht das Projekt unter der Schirmherrschaft des jeweiligen Bürgermeisters.

In Oldenburg nehmen insgesamt 18 Schulen teil, „Das erste Buch“ wird hier an etwa 2400 Erstklässler verschenkt. Neben der Grundschule Bürgeresch sind das die Grundschulen Krusenbusch, Bümmerstede, Dietrichsfeld, Heiligengeisttor, Staakenweg, Hermann-Ehlers-Schule, Klingenbergstraße, Nadorst, Auf der Wunderburg, Petersfehn, Katholische Grundschule Eversten, Ohmstede, Haarentor, Paul-Maar-Schule, Babenend, Etzhorn und Hogenkamp.

„Insbesondere im Zeitalter der elektronischen und sozialen Medien ist für den Verein ‚Das erste Buch‘ der Umgang mit Büchern besonders wichtig. Auch im elften Jahr möchten wir die Kreativität der Kinder durch das Schreiben und Lesen unterstützen“, betonte Bülent Uzuner. Da die Bücher von Kindern für Kinder gemacht würden, entstehe eine ideale Nähe der Geschichten zur Denk- und Gefühlswelt der Erstklässler.