ESENSHAMM - ESENSHAMM/JM - Turbulent geht’s zu beim plattdeutschen Dreiakter „Öwermoot deit nienich goot“, den die Spielschar der Esenshammer Feuerwehr am kommenden Wochenende aufführt. Premiere ist am Freitag um 20 Uhr im „Esenshammer Hof“. Weitere Aufführungen sind am Tag darauf ebenfalls ab 20 Uhr und am Sonntag, 18. März, ab 15 Uhr. Im Anschuss an die Sonnabend-Aufführung wird im Esenshammer Hof der Feuerwehr-Ball gefeiert. Zur Sonntags-Vorstellung gibt es Kaffee und Kuchen.
Die plattdeutsche Komödie aus der Feder von Hans-E. Jürgensen spielt in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses, die Oma Sünje Fiebelkorn (Marianne Hartmann) mit ihrem Enkel Kalle (Ralf Müller) und ihrer Untermieterin Elsbeth Siebentritt (Petra Sichau) teilt. Oma Fiebelkorn bringt ihren Enkel und Dauerstudenten Kalle endlich dazu, Uschi Jannsen (Bianca Rosteck), die Mutter seines kleinen Sohnes, zu heiraten und beide ins Haus zu holen.
Was als Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer Art Familienkrimi, als die neugierige Siebentritt mit ihrer kriminalistischen Phantasie auf die Bühne kommt. Sie sieht Oma Fiebelkorn regungslos auf dem Fußboden liegen und entdeckt im Waschbecken ein blutverschmiertes Beil. Messerscharf schlussfolgert sie, dass es sich dabei um das Mordinstrument handeln müsse. Sie alarmiert ihren Nachbarn Albert Brogmus (Johann Töllner), und der bittet den Detektiv Christoph Wangerlein (Hergen Luers) die Ermittlungen zu führen. Dass aber plötzlich sowohl die Leiche als auch das Mordinstrument verschwunden sind, macht die Sache nicht leichter.
Die Regie in dem Stück führt Johann Töllner, die Spielleitung liegt in den Händen von Petra Siechau. Hinter den Kulissen sind zudem Topusterin Silke Heruth und Ingrid Korthe tätig, die für die Maske zuständig ist. Karten gibt es im Vorverkauf im „Esenshammer Hof“ und bei den Darstellern.
