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Jahreshauptversammlung kfd-Frauen feiern Zehnjähriges

Heinz Haupt

Essen - Der kfd-Frauenkreis Essen (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) hat jetzt einen runden Geburtstag gefeiert. Vor zehn Jahren erklärten insgesamt 18 Frauen auf der Gründungsversammlung ihren Beitritt. Zum ersten Leitungsteam gehörten Anette Ortmann, Marlies Schumacher, Mechthild Lüpken und Maria Espelage. Präses Pfarrer Pater Bernhard Seggewiß zeigte das Leitbild der neuen Frauengruppe auf, das den Respekt voreinander, die Einzigartigkeit untereinander und die Gemeinschaft miteinander in den Mittelpunkt stellt.

Zur jetzigen Jubiläumsfeier, verbunden mit der Jahreshauptversammlung, traf man sich im Karl-Leisner-Haus. Auf der Jahreshauptversammlung ließ Maria Espelage die Aktivitäten des Frauenkreises Revue passieren. Dazu gehörte die Beteiligung an der Postkartenaktion „#MachtLichtAn“ des Bundesverbandes. Die kfd forderte die deutschen Bischöfe auf, Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen, verkrustete Strukturen abzuschaffen, unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern. Die Postkarten wurden während der Vollversammlung der Bischöfe in Lingen übergeben. Begonnen hatte die Jubiläumsfeier mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, der von den Frauen mitgestaltet und von Sonja und Michael Krumme musikalisch begleitet wurde.

Gemeinsame Stunden

Im Januar unterstützten einige Frauen die Sternsinger-Aktion. Außerdem gab es einen Vortrag zum Thema „Engel, wohin ich schaue“ von Alexander Rolfes von der Katholischen Akademie Stapelfeld. Ein Wintergang führte zum Heimathaus, wo man sich mit heißen Getränken aufwärmte, um dann im Trainingszentrum Brandenburg etwas für die Fitness zu tun. Beim anschließenden Zusammensein im Dorfpark hörten die Teilnehmer die Geschichte vom Schneeglöckchen. Zum Abschluss stärkten sich die Teilnehmer im Hotel zum Rathaus.

Bei dem Film „In der grünen Lüge“ erfuhren die Frauen viel über umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion und Biosiegel soweit das Auge reicht. „Toll! Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit unseren Kaufentscheidungen die Welt retten“, lautete das ironische Fazit.

Der nächste Termin war die Dekanatskonferenz zum Thema „Was das Leben wertvoll macht“, und im April waren alle Frauen aus dem Dekanat zur Frauenliturgie zum Thema „Das geht unter die Haut“ eingeladen. Unterstützt wurde auch die Solibrot-Aktion des St. Josef Kindergartens. Aus der Aktion konnte der Erlös von 334,40 Euro an den Kindergarten übergeben werden.

Karl-Friedrich Tödtmann zeigte an einem Abend theoretisch und praktisch Wege zur Selbstverteidigung auf unter dem Thema: „Mit mir nicht“. Im Mai waren einige Frauen „mal kurz weg“, um entspannte Tage auf Wangerooge zu genießen, zudem fand eine Maitour statt. Bei einem Besuch im Cloppenburger Hospiz „Wanderlicht“ erhielten die Teilnehmer bei einer Führung Einblicke in das Haus und die Arbeit. Vor den Sommerferien nahm eine Abordnung an der Landesfrauenwallfahrt in Bethen teil, die unter dem Thema „Frauen. Leben. Heute“ stand. Bei einem Vortragsabend erhielten die Teilnehmer Informationen über das Frauen- und Kinderschutzhaus in Vechta. Am Basistreffen der kfd in Mainz nahmen Hildegard Wiegmann und Hildegard Kathmann teil.

Kränze hergestellt

Am Bastelabend wurden herbstliche Kränze hergestellt. Mit dem Bildungswerk fand im Oktober ein Abend mit der hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher statt. Im November folgte eine Frauenliturgie in Essen zum Thema „Irgendetwas bleibt“. An den Dekanatsversammlungen nahm das Leitungsteam im Frühjahr und im Herbst teil.

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