ESSEN - ESSEN/PL - Hunderte von Zuhörern haben sich auch in diesem Jahr vom Konzert des Essener Blasorchesters begeistern lassen. Dirigent Martin Hagemann hatte die Musiker des amtierenden Niedersachsenmeisters der sinfonischen Blasorchester fest im Griff, so dass auch die Ausflüge in die Klassik kein Problem darstellten.
Insbesondere widmete sich das Orchester dem großen Meister Mozart. Die Ouvertüre der „Zauberflöte“ begeisterte das Publikum ebenso wie das Adagio aus Mozarts Klarinettenkonzert KV 622. Durch das Programm führte Dirk Gehrmann, Vorsitzender des Blasorchesters. Er erwies sich einmal mehr als versiert und charmant.
Popig und rockig wurde es nach der Pause. Der Soundtrack aus „Pirats of the Caribean“ gefiel den Zuhörern offenbar ebenso wie ein langes Potpourri mit Musik aus den 80er Jahren. Der Bogen reichte vom Disco-Klängen über Michael Jackson bis zu Cindy Lauper.
Mit zwei Zugaben klang das Konzert aus, nachdem sich Sängerin Sonja Wessels vor allem beim Ray-Charles-Titel „Hallelujah, I love her so“ ausgezeichnet hatte. Zuvor hatte es schon viel Beifall für die hervorragenden Solisten gegeben.
Bevor die „Großen“ die Bühne betraten, nutzte das Jugendorchester des Blasorchesters seine Chance, wie der anhaltende Applaus bewies. Die scheidende Dirigentin Andrea Anneken führte die Nachwuchsmusiker von der „Rhapsodia“ über „Woodwind Marmelade“ bis zu „Santa’s Big Adventure“. Allerdings gab sich das Publikum mit den drei Stücken nicht zufrieden, und so durfte sich das Orchester mit „Swing those drums“ noch durch eine tolle Zugabe auszeichnen.
