ETZHORN - Etzhorn hat ihre Herzen im Sturm erobert. Seit zwei Jahren wohnt Familie Oppermann-Djuren in diesem Stadtteil.

Von Christian Quapp

ETZHORN - „Irgendwann will man kein Mieter mehr sein.“ Der Wunsch nach dem eigenen Heim war es, der Michael Djuren und Sabine Oppermann-Djuren nach Etzhorn gebracht hat.

„Auf der Suche nach einem geeigneten Bauplatz war meine Frau die treibende Kraft, als Architektin und Stadtplanerin hat sie in diesen Dingen mehr Ahnung“, gibt der Tierarzt und Mikrobiologe zu.

In Etzhorn glücklich geworden sind sie beide, und auch die beiden Söhne Tobias, 8, und Florian, 5, fühlen sich im neuen Heim wohl.

„Wir wollten nicht ganz raus aus der Stadt, ich kann die Strecke zu Arbeit immer noch mit dem Fahrrad bewältigen“, so der 45-Jährige.

Seine Frau fügt hinzu: „Trotzdem leben wir hier in einer wunderbaren Umgebung. Etzhorn hat eine faszinierende Geschichte und unglaublich viel Natur.“

Berufsbedingt haben es der 40-Jährigen die alten Gebäude besonders angetan. „Die Kornbrennereien und all die anderen alten Gebäude, die machen Etzhorn so spannend. Auch das kulturelle Angebot ist groß, zum Beispiel durch die Werkschule, die ganz in der Nähe ist “

Die Nachbarschaft bedeutet einen weiteren Pluspunkt für die Familie. „Hier im Neubaugebiet sind sehr viele Familien mit Kindern, es findet sich immer jemand, der mit unseren Söhnen zusammen spielt.“

Auch Sohn Florian will nicht zurück in die Mietwohnung in Eversten: „Das neue Haus ist toll, und meine alten Freunde kann ich trotzdem noch sehen.“

Sabine Oppermann-Djuren sieht in Etzhorn noch eine Menge Potenzial: „Es wäre schön, wenn sich hier noch einige Läden ansiedeln würden, und auch ein kleiner Wochenmarkt wäre toll.“

Damit diese Wünsche sich bald erfüllen, engagiert sich das Ehepaar im Bürgerverein Etzhorn, dort entwickelten sich auch erste Kontakte zur alteingesessenen Bevölkerung des Stadtteils.

„Der Verein ist sehr aktiv, vor allem die ,Etzhorner Runde‘ mit Vertretern aus Schule, Politik und Kirche ist erfolgreich. Da ist ein richtiges Stadtteilforum entstanden, in dem viele Dinge besprochen werden können.“