Nethen - Gute Stimmung herrschte im Beachclub Nethen, wo die Ev. Jugend Oldenburg am Sonnabend zur Veranstaltung „Strand in Sicht“ eingeladen hatte. Rund 300 junge Leute aus dem Oldenburger Land erlebten ein buntes Programm mit vielen kreativen und sportlichen Angeboten, die von Gruppen aus allen Kirchenkreisen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg vorbereitet worden waren.
Strand und Badesee gaben für viele der Workshops den richtigen Rahmen. So bauten Jugendliche aus leeren PET-Flaschen ein Floß und testeten im Anschluss auf dem Wasser, wie tragfähig ihre Konstruktion ist. Andere bauten Papierschiffe, die in einer Regatta gegeneinander antraten. Gut besucht war auch der Pavillon, in dem aus Seilen Armbänder geknüpft werden konnten. Besonderen Mut bewiesen die 36 Jugendlichen, die bei einer Verlosung eine Probestunde auf der Wasserskianlage des Beachclubs gewonnen hatten.
Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zu einem Sonnenbad oder kühlten sich im Wasser ab. „Wir haben bewusst Zeit gelassen für zwanglose Begegnungen und Gespräche oder auch einfach zum Abschalten und Chillen“, erläuterte Volker Pickrun, Regionaljugendreferent im Ammerland und Mitglied des Organisationsteams. „Nach dem langen Schuljahr haben die Jugendlichen das Bedürfnis, einfach runterzufahren.“
Zu Beginn feierten die Teilnehmer, darunter viele aktive Ehrenamtliche, einen Gottesdienst. Landesjugendpfarrer Sven Evers predigte über die Geschichte von Petrus, der über das Wasser lief. „Traut anderen und auch euch selbst etwas zu, baut auf eure Erfahrung“, ermutigte Evers die Jugendlichen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von einer Band der Ev. Jugend begleitet. Auch im weiteren Programm spielte Musik eine große Rolle: Die Bands „Box ’n Sound“ und „HomeComing“ mit Aktiven aus der Jugendarbeit begeisterten die Zuschauer.
Ein Höhepunkt war eine Kochshow. Die Teams mussten sich spielerisch die Zutaten für ein Drei-Gänge-Menü erkämpfen, das sie in Zelten auf der Wiese zubereiteten. Das Urteil der Publikumsjury war eindeutig: Mit großem Vorsprung siegte das Team der Ehrenamtlichen gegen das der Hauptamtlichen.
