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NWZonline.de Nachrichten Kultur

GEBURTSTAG: Experte für Erfolgsfilme selbst Kinomuffeln ein Begriff

11.04.2009

MüNCHEN Kaum jemand hat so viele Kinosessel in Deutschland gefüllt und größere Erfolge mit deutschen Filmen im Ausland gefeiert, wenige Landsleute waren dem Oscar so nahe: Bernd Eichinger ist unser Experte für Erfolgsfilme, unser Mann in Hollywood. Spätestens seit „Der Baader Meinhof Komplex“ oder dem Hitler-Film „Der Untergang“ ist sein Name selbst Kinomuffeln ein Begriff.

Filmsüchtig

Eichinger hat einen Promi-Grad, der sonst Schauspielern oder höchstens noch Regisseuren zu Teil wird – und den hat er als Produzent erreicht. Er hat eine Nase für gute Stoffe, berichten Kollegen, und muss sich immer in alles einmischen. An diesem Sonnabend wird er 60 Jahre alt und steckt schon wieder in den nächsten Projekten.

Er sei „filmsüchtig“, sagt Eichinger über sich selbst. Zwei, drei Filme pro Nacht anschauen, das sei kein Problem. Seine Obsession prägt sein Leben seit den frühen 1970er Jahren, als der streng katholisch erzogene Bub aus dem Bayerischen Wald zum Studium an die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film kam. Seitdem war und ist er Produzent, Drehbuchschreiber, Regisseur, sogar als Schauspieler hat er sich einmal in einer kleinen Rolle versucht.

„Film, das war mein Leben“, erinnerte sich Echinger in einem Interview an seine Studentenzeit. In den vergangenen 40 Jahren kann sich daran nicht viel geändert haben – darauf deutet zumindest die Liste von Filmen hin, bei der Eichinger die Finger im Spiel hatte: Er brachte internationale Bestseller wie „Der Name der Rose“ und „Das Parfum“ auf die Leinwand, versetzte die deutschen Kinobetreiber mit Kassenhits wie „Der bewegte Mann“ oder „Der Schuh des Manitu“ in Euphorie, und entdeckte obendrein noch deutsche Schauspielstars wie Til Schweiger. Mehrfach fieberte er bei den Oscars mit – ging aber bis heute leer aus.

Absolut furchtlos

Dabei gilt der Münchner mit zweitem Wohnsitz Hollywood als schwieriger Arbeitskollege. Die Rolle des Produzenten, der für die Finanzierung sorgt, sich aber aus künstlerischen Sphären heraushält, behagt ihm wenig, glaubt man Kollegen. An Drehbüchern schreibt er selber mit, die Schauspielerbesetzung lässt er sich auch selten nehmen, und der Filmschnitt läuft nicht ohne ihn.

Andere beschreiben ihn als „absolut furchtlos“. Mut zu haben kann man Eichinger wohl kaum absprechen, blickt man auf seine Biografie. Mit gerade mal 30 Jahren übernahm er die damals finanziell angeschlagene Verleihfirma Constantin Film. Er gab ihr eine völlig neue Struktur und sanierte sie innerhalb weniger Jahre. Bis 2006, als Eichinger endgültig seine Anteile aufgab, ging er mit der Firma durch Höhen und Tiefen und konzentrierte sich trotz seiner Manager- und Produzentenarbeit

stets auch auf das Künstlerische.

Privat umgab ihn dabei immer etwas Glamouröses. So hatte er meistens schöne Frauen an seiner Seite, wie die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Barbara Rudnik, Katja Flint und Corinna Harfouch.

Seit 2006 ist er mit der Journalistin Katja Hofmann verheiratet. Seine Tochter Nina, 1981 geboren, hat Papas Leidenschaft fürs Fernsehen geerbt und arbeitet als Moderatorin.

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