Augustfehn - Feierlich mit der musikalischen Begleitung des Akkordeon-Ensembles der Musikschule Ammerland wurde in der Galerie der Augustfehner Eisenhütte die Wanderausstellung „125 Jahre Peter Suhrkamp“ eröffnet. Bis zum 24. August können sich Interessierte täglich ab 9 Uhr über das Leben des Volksschullehrers, Dramaturgs, Regisseurs, Journalisten, Verlegers und Gründers des Suhrkamp-Verlags informieren.

Bei der Vernissage begrüßte Dieter Börjes vom Kulturverein Eisenhütte die Gäste. „Die Augustfehner Eisenhütte ist ein ausgesuchter Ort für diese schöne Ausstellung“, sagte Johann Hasselhorst, Apens stellvertretender Bürgermeister. Es sei eine große Leistung, wenn sich Menschen ehrenamtlich mit der Aufarbeitung der Geschichte befassen würden.

Gerd Langhorst sprach als Vertreter des Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, und des Landrates, Jörg Bensberg. Er freue sich, dass mit dieser Ausstellung der Lebensweg Peter Suhrkamps (1891 bis 1959) ins Gedächtnis gerufen werde. Seinen Dank richtete er an die Organisatoren. Gleichzeitig ließ er einzelne Stationen des am 28. März 1891 in Kirchhatten geborenen Bauernsohns lebendig werden.

Die Idee zu einer Wanderausstellung habe Dr. Stephanie Abke aus Kirchenhatten gehabt, erläuterte Wolfgang Martens von der Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde, die die Wanderausstellung erstellt hat.

Die Ausstellung werde der Reihe nach an den Orten gezeigt, die für den Verleger und Gründer des Suhrkamp-Verlags einen besonderen Lebensabschnitt darstellen. Der Auftakt fand in Suhrkamps Geburtsort Kirchhatten statt. In Augustfehn trat Suhrkamp 1911 seine erste Lehrerstelle an.

Etta Bengen, die die Ausstellung konzipiert hat, erläuterte den Gästen anhand der Exponate Suhrkamps Lebensstationen. „Peter Suhrkamp ist eine schillernde Figur. Die Ausstellung in der Eisenhütte ist ein sehr würdiger Rahmen“, so Etta Bengen. Suhrkamps facettenreiches Leben spüre die Ausstellung nach.