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Celtic Days Familienfest im Schottenrock

Peter Kratzmann

Hude - Mit einem kräftigen Schubs beförderte Sandra Bergmann aus Apen den Holzstamm ein ordentliches Stück durch die Luft. Die Aperin war mit Bekannten eigens nach Hude gekommen. „Mich interessieren besonders die Highland-Games und das, was man da so machen muss“, erklärte die Aperin, die natürlich im roten Schottenrock angereist war und sich als absoluter Schottland- und Irland-Fan outete.

Musik und mehr

Aber es waren nicht nur die Highland-Games, die am Sonntag die zehnten Celtic Days in Hude mit dem Familientag im und am Kulturhaus Hude beschlossen, sondern auch eine ganze Reihe von Workshops, viel Musik, Auftritte aber auch Informationsstände von Pro Musica Activa und der regioVHS Ganderkesee-Hude. Alles zusammengesehen, ein bunter Strauß an Unterhaltung und Information rund um Kultur, Menschen und Leben in Schottland und Irland.

„Der Mix macht es aus“, erklärte dazu auch Mitinitiator Alfred Janßen von Pro Musica Activa Hude und dem Team Celtic Days.

Ob die beiden ausverkauften Konzertabende, letzterer am Sonnabendabend mit Julie Fowlis und Band und einer All-Stars-Formation oder die Lesung mit Ralf Sotscheck über die grüne Insel mit der Gebrauchsanweisung für Irland sowie verschiedene Kurzgeschichten, „das Interesse war zu unserem kleinen Jubiläum riesig“, erklärte Janßen am Sonntagnachmittag sichtlich begeistert.

20 angebotene Workshops sprechen für sich. „Aber auch die tolle Leistung der vielen Ehrenamtlichen, ohne die solch eine Veranstaltung gar nicht leistbar wäre“, sparte der Veranstalter nicht mit Lob. Ein Dankeschön richtete er auch an die OLB und EWE-Stiftung als Hauptförderer.

Nach ersten vorsichtigen Schätzungen hätten wohl knapp 2000 Besucher an den zehnten Celtic Days in Hude teilgenommen, die bereits am vergangenen Mittwoch gestartet waren.

Vorbereitungen laufen

Nach den Celtic Days ist vor den Celtic Days. „Wir haben immer eine Vorbereitungszeit von rund anderthalb Jahren. Das heißt wir stecken schon jetzt tief in den Planungen für 2018“, erklärte Alfred Janßen. „Außerdem müssen wir darauf achten, den Nachwuchs mit einzubinden. Wir werden alle älter.“ Als gutes Beispiel ging Janßen bereits voraus. „Meine beiden Töchter fingen schon vor elf Jahren an, mitzuarbeiten. Heute gehören sie zum Team.“

Doch daran dachten Anton Krynaaw und Oskar Lampe am Sonntagnachmittag nicht. Die beiden Geiger stimmten sich gerade auf den Auftritt als The Band & Guests ein. Zusammen mit Sabrina Palm hatten sich die drei Huder im Workshop auf der Geige vorbereitet.

„Schade, dass wir nicht mehr sind. Vielleicht beim nächsten Mal“, hoffte Sabrina Palm. Doch der ausgesprochen guten Laune tat das keinen Abbruch. Verstärkt durch gestandene Musiker lieferten sie einen viel beklatschten Auftritt auf der Bühne im Kulturhaus.

Derweil gab sich Wolfgang Teschner aus Hannover kraftvoll. Im Parcours der Highland-Games hinter dem Kulturhaus stemmte er den 20 Kilo-Findling beachtliche Meter von sich. Hier schloss sich für viele Besucher der Kreis. Die meisten versprachen, zu den nächsten Celtic-Days in zwei Jahren wiederzukommen.

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