Bad Zwischenahn - Ungewöhnliche Foto-Kunst ist bis zum 31. Dezember in der Galerie des Vereins der Kunstfreunde in der Bahnhofstraße 7 zu sehen. Der ausgebildete Wiesbadener Journalist und Fotograf Gernot Nentwig zeigt Arbeiten aus seinem Werkzyklus „Farbgrenzen“. Nentwig befasste sich zunächst berufsbedingt mit der rein dokumentarischen Sicht der Welt, bemüht um die objektive Darstellung der Wirklichkeit.

Seit 2008 veränderte er – gefördert von künstlerischen Mentoren wie der Malerin und Grafikerin Angelika Weigelt (Wittmund) und dem Maler und Bildhauer Hans-Christian Petersen (Esens) – kontinuierlich seinen Stil in den künstlerischen Bereich der Fotografie und lichtet heute ab, was ihn interessiert und inspiriert. Dabei nehmen experimentelle Arbeiten einen großen Raum ein.

Nentwig präsentiert eine Auswahl von Schwarzweiß-Aufnahmen, denen ein Farbelement belassen wurde. Dadurch entsteht teilweise eine ungeahnte Plastizität. Das verbliebene Farbelement zieht dabei den Blick des Betrachters in seinen Bann.