Wildeshausen - Buntes Treiben herrscht nun im Foyer des Kreishauses Wildeshausen, Delmenhorster Straße 6. Und diese Feststellung ist nicht auf die Politik oder die Verwaltung in dem Amtsgebäude bezogen. Vielmehr schmücken nun zahlreiche Kunstwerke des Malers „De Moler“ Friedrich Lüers aus Dötlingen die roten Backsteinwände und grauen Stellwände oder präsentieren sich auf weißen Staffeleien.
Am Montagabend wurde die Ausstellung, die bis zum 7. Oktober im Foyer beheimatet sein wird, eröffnet. Das Motto aller Bilder „Farbensprache – Farbenkraft“ wird beim ersten Blick in das Foyer deutlich. Eigentlich sollte Autorin Barbara Kramer eine Einführung in die Kunstwerke von „De Moler“ geben, sie musste allerdings krankheitsbedingt absagen.
Und so übernahm Landrat Carsten Harings eine kurze Vorstellung des Dötlinger Künstlers, ergänzt durch Ausführungen und Kommentare des Hauptakteurs selbst. Lüers habe die Entstehung und Entwicklung des Künstlerdorfes Dötlingen entscheidend mitgeprägt. „Vor Ihrem Wirken und Arbeiten zeugen etliche Einrichtungen“, führte Harings aus, was Lüers mit einem Nicken bestätigte: Die Galerie im Heuerhaus, Kunsthandwerker-Ausstellungen und auch die Gartenkultour gehörten dazu – auch hier nickte Lüers bestätigend.
Dann ergriff der Künstler selber das Wort. Er dankte allen Helfern, den lieben Freunden und allen anwesenden Gästen. Neben seinen Bildern hatte „De Moler“ auch noch seinen neuen Bildband im Gepäck. Dort könnten sich die Betrachter einen aktuellen Eindruck seiner Malerei verschaffen. Geschmückt seien die Bilder mit Haiku, einer japanischen Gedichtform, dessen Verse er zumeist im Wald dichtet. „Und nun, machen Sie sich Ihr eigenes Bild“, rief der Maler zum Gang durch die Ausstellung auf.
Öffnungszeiten des Kreishausen: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.
