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FASCHING „Dann treffen wir uns auf halbem Weg“

Von Christian Bartsch

Frage:

Prinzessin Annika, Sie sind ja Junior-Chefin der Jeans-Scheune – dürfen wir uns schon auf einen Auftritt im blauen Jeans-Ballkleid freuen?

Annika i.:

Meine Garderobe werde ich hier bestimmt nicht verraten, noch steht das ohnehin in den Sternen. Aber eine Idee gibt es schon...

Stephan i.:

Wir treffen uns gleich mit den Ehrendamen, um letzte Details zu besprechen. Noch haben wir drei Farben zur Auswahl, also – wer weiß...

Frage:

Ich merke schon, in Sachen Verschwiegenheit könnten Sie später auch mal im Greifkommando aushelfen. Wann haben Sie eigentlich Besuch von denen bekommen?

Annika I.:

Bei mir waren sie Ende September und mussten auch nicht lange bitten. Für mich ist es eine Ehre, „Ja“ sagen zu dürfen. Es ist das I-Tüpfelchen auf meine Begeisterung für den Fasching.

Stephan i.:

Bei mir hat das Greifkommando mit dem 2. Oktober den Tag vor einem Feiertag genutzt. Eigentlich wollten die nur eine Sicherheitsfrage für den Umzug klären – aber dann kam alles anders und ich habe mich veranlasst gesehen, einige Runden Obstler zu spendieren. Es war ein längeres Gespräch...

Frage:

Genauso lang, wie die Nacht des Faschingsauftaktes am Wochenende?

Stephan I.:

Naja, die hat bis 5.30 Uhr gedauert, weil wir noch Eier bei der Prinzessin gegessen haben. Aber das ist ja

so Brauch und der muss natürlich gepflegt werden.

Frage:

Und wieviele Eier haben Sie da braten müssen?

Annika I.:

(lacht) Gar keine, eine Prinzessin lässt doch braten. Aber so an die 50 Eier sind das schon gewesen. Allerdings hatte ich einen Tipp bekommen und war vorbereitet.

Frage:

Die Prinzessin ist Torfrau beim Handball, der Prinz Feuerwehrmann – beide kommen zum Einsatz, wenn es brennt. Kommen Ihre Mitstreiter in der heißen Faschingsphase eigentlich ohne Sie aus?

Annika i.:

Wir sind ja zwei Torfrauen und teilen uns das ohnehin. Ich hoffe, dass das dann klar geht. Wegen der Verletzungsgefahr bekomme ich vom GGV vermutlich sowieso ein Verbot (lacht)...

Stephan i.:

Die Sicherheit des Umzuges bleibt gewährleistet – ich bin ja trotzdem dabei...

Frage:

Ich habe da übrigens einen nicht ganz unwesentlichen Größenunterschied zwischen Ihnen bemerkt – darf die Prinzessin jetzt nur noch hohe Absätze tragen?

Annika I.:

Oh, ob ich das die ganze Zeit aushalten kann, weiß ich nicht – ich stelle mich sonst einfach auf die Zehenspitzen...

Stephan I.:

...(lacht) und ich gehe ein bißchen in die Knie. Dann treffen wir uns auf halbem Weg.

Frage:

Jetzt die Frage, die ich natürlich stellvertretend für alle neugierigen Faschingsfans stellen muss: Sie sind beide unverheiratet, aber sind Sie auch ungebunden?

Annika I.:

Nein, ich bin vergeben. Mein Freund heißt Dennis und steht voll hinter mir. Er kommt zwar nicht aus einer Faschingshochburg, hat aber die letzten Jahre hier schon ordentlich mitgefeiert.

Stephan I.:

Meine Freundin heißt Susanne und kommt ursprünglich aus Hamburg. Ihr Vater ist dort sogar in einem Elferrat. Sie ist also quasi vom Fach und unterstützt mich total.
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