FEDDERWARDERSIEL - FEDDERWARDERSIEL - Es war zwar trocken, aber kalt über Ostern rund um den Kutterhafen in Fedderwardersiel. Nur selten kam die Sonne durch. Dennoch war auch in diesem Jahr das längst zur Tradition gewordene Hafenfest ein Besuchermagnet. „Obwohl das Wetter nicht so mitgespielt hat, war die Resonanz sehr gut“, zog gestern Mitveranstalter Georg Cornelius aus Burhave erfreuliche Bilanz.

Alle Schausteller seien zufrieden. Freilich habe sich auch hier gezeigt: Das Geld sitzt bei den Gästen nicht mehr so locker wie in früheren Jahren.

Die Schausteller hatten 13 Buden aufgebaut. Im beheizten Festzelt gab es Kaffee und Kuchen. Für die Kinder drehte sich ein Karussell.

Über Andrang freuten sich auch das Nationalpark-Haus und Museum Butjadingen sowie der ebenfalls am Kutterhafen gelegene und von Teddy Rohde und Helfern betreute Rettungsschuppen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit historischem Rettungsboot.

„Mutter Museum“ Hellen Böning zählte an den vier Tagen von Karfreitag bis Ostermontag 558 Museumsbesucher (2004 waren es 476 und 2003 genau 419 Besucher). In der Außenstelle des Museums im Rettungsschuppen wurden mehr als 500 Besucher gezählt. Hinzu kamen noch einmal mehr als 400 Gäste, die nur die Hobbyausstellung im Museum sehen wollten.

Mit knapp 100 Fahrzeugen war der 120 bis 130 Einheiten fassende Reisemobilplatz in Fedderwardersiel etwas weniger stark belegt als in den Vorjahren. Betreiber Kurt Henken: „Wir hatten leichte Probleme wegen der Bodenfeuchtigkeit. Teilflächen waren nicht befahrbar. Aber insgesamt ist alles gut gelaufen.“