FEDDERWARDERSIEL - Eine Win-Win-Strategie hat das Ziel, dass alle Beteiligten einen Nutzen erzielen. Der ist mit dem Projekt „Freiwillige in Parks“ nicht nur für den Nationalpark Niedersächsischen Wattenmeer und für die 18 Auszubildenden der Lehrwerkstatt von Premium Aerotec in Einswarden eingetreten. Auch die Gäste auf der grünen Halbinsel Butjadingen profitieren davon.
Erneut nutzte die Lehrwerkstatt der Flugzeugbauer die Segelflugtage – jeweils am Ende des 1. Ausbildungsjahr findet eine Segelflugkurs statt – zur Stärkung und Förderung der Sozialkompetenz der Auszubildenden. Um lange Wartezeiten auf dem Flugplatz in Blexen zu vermeiden, wurden auch andere Aktivitäten angeboten.
18 der 33 Auszubildenden waren im Einsatz für die Nationalparkverwaltung seit dem 12. Juli an der Butjadinger Küste unterwegs. In vier Gruppen aufgeteilt, machten sie sich nicht nur für den Nationalpark, sondern auch für den Tourismus in Butjadingen nützlich.
Zwei Gruppen erneuerten Schilder zur Kennzeichnung der Schutzzonen des Nationalparks. Sie wurden dabei von Klaus Niderehe und Harm Bruncken begleitet, die als freiwillige und ehrenamtliche Helfer für die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven (Niderehe) und für das Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel (Bruncken) tätig sind.
Eine dritte Gruppe brachte den Salzwiesen-Erlebnispfad nördlich von Fedderwardersiel auf Vordermann, indem Schilder ausgetauscht und Wege instand gesetzt wurden. Diese Gruppe wurde von Berndt Schmachtel (Ausbilder bei Premium Aerotec) und Rolf Sondermann (Freiwilliger beim Nationalparkhaus Fedderwardersiel) betreut.
Die vierte Gruppe nahm sich unter Anleitung von Ewald Deharde (ehemaliger Leiter des Nationalparkhauses und Museum in Fedderwardersiel und jetzt freiwillig für die Einrichtung tätig) der Radwanderroute in Butjadingen an. Auch hierbei mussten Schilder erneuert werden.
Koordiniert wurde der Einsatz von Dr. Anika Seyfferth. Die neue Leiterin des Nationalparkhauses und Museums in Fedderwardersiel sprach von einem gelungenen Projekt und dankte den Auszubildenden für ihren Einsatz.
Für die war das Projekt zugleich überaus lehrreich. Nicht nur bei ihren Arbeiten, sondern insbesondere bei Führungen durch das Nationalparkhaus und Museum, durch die Salzwiesen und durch das Schwimmende Moor sowie bei einer Wattwanderung konnten die ihre Kenntnisse über die Küste erheblich erweitern.
