Von Christian Quapp
BREMEN/ FREIBURG/ OLDENBURG - Hunderte Zuschauer verfolgten am Sonnabendabend am Bremer Europahafen, wie Udo Heidenreich einen Unimog auf zwei dünnen Stahlseilen über einen 106 Meter breiten Hafenkanal steuerte. Und Millionen vor den Fernsehschirm. Der Höhepunkt der "Wetten, dass. . .?"-Sendung spielte sich in Bremen ab.
Viele Fans des Coburger Motorsportlers waren aus Cloppenburg angereist kein Wunder, Clemens Renschen, der die Wette gemeinsam mit Heidenreich und dessen Partner Hermann Schmitz konzipiert hat, gehört zum Cloppenburger Verein MSC Truck Trial. Vor der wagemutigen Überfahrt mit dem Unimog über einen Weserkanal versuchte sich noch der Oldenburger Renato Dirks im Freiburger Studio an seiner Wette. Er scheiterte allerdings bei dem Versuch, sich die Öffnung eines Bierglases mit zehn Zentimetern Durchmesser in den Mund zu stecken.
Am Bremer Europahafen konzentrierte sich derweil alles auf Udo Heidenreich und seinen Unimog. Als der schließlich, begleitet von viel Jubel, startete, schien alles glatt zu gehen. Doch genau in der Mitte wurde es eng. Windböen schaukelten den Lastwagen bedrohlich auf, und auch der riesige Schwimmkran, der den Unimog vor einem Sturz ins kalte Wasser sichern sollte, kam ins Wanken. Dem Publikum auf beiden Seiten des Kanals stockte der Atem. Erst mal ruhig werden lassen, funkte Hermann Schmitz, der Heidenreich vom Ziel aus dirigierte, seinem Fahrer zu. Schließlich erreichte er deutlich vor Ablauf des Zeitlimits von sechs Minuten und unter tosendem Beifall das rettende Ufer.
Pech für Schauspieler Christoph-Maria Herbst, der nicht an den Erfolg der späteren Wettkönige geglaubt hatte, und im Eisbärenkostüm auf die Bühne musste.
Die Bilder von der spektakulären Wette finden Sie hier.
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