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und PSD-Bank Nord ausgeschriebenen Wettbewerb „Oldenburgs sportlichster Kindergarten“. Seit 2001 werden im Zweijahresrhythmus unter dem Motto „Kinder und andere Künstler und Künstlerinnen stellen aus“ Bilder gezeigt. Sport und Kunst: Beides braucht Platz. Und den gibt es jetzt auch in einem Neubau, der am Sonnabend, 12. Mai, offiziell eröffnet wird.In dem neuen, außen in Rottönen gehaltenen Gebäude befinden sich ein Atelier (33 m² ) und ein lichtdurchfluteter Bewegungsraum (50 m²). 300 000 Euro hat der Bau laut Karl Raschke, Vorsitzender des Trägervereins, gekostet. Der Vermieter, das Studentenwerk Oldenburg, habe ihn vorfinanziert. „Wir müssen jetzt rückfinanzieren“ sagt Raschke und betont: „Mit der Fertigstellung dieses Hauses für Kunst und Bewegung geht schließlich ein alter Traum der Gründungsgeneration in Erfüllung.“
Gegründet wurde der Verein am 22. November 1967 durch Studierende und Angehörige der damaligen Pädagogischen Hochschule. Man startete an der Tannenkampstraße mit einem Angebot für 25 Kinder. 1980 zog die Einrichtung an den Küpkersweg 91. Seit 1995 bietet die Kita auch eine Integrationsgruppe, die die Aufnahme von vier Kindern mit Handicap ermöglicht. Aktuell werden 94 Mädchen und Jungen von ein bis sechs Jahren betreut, davon 15 Ein- bis Dreijährige in der vor einem Jahr eröffneten Krippe. Dieser Krippenneubau führte schließlich zu einem Kooperationsvertrag mit der Universität.
Beim Fest am Sonnabend, das um 10.30 Uhr beginnt, werden nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Karl Raschke Vertreter der drei Kooperationspartner (Stadt, Studentenwerk, Universität) Grußworte sprechen. Eine Ansprache der Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Fleßner rundet den Festauftakt ab. Anschließend (bis 17 Uhr) gibt es für große und kleine Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Tanz, Musik, Zauberei, Bauwagenlesungen und vielem mehr.
