Oldenburg - Durch einen Zufall ist der Dokumentarfilmer Hermann Schlenker 1971 auf dem Nuguria-Atoll gestrandet. Ein halbes Jahr musste der Mann auf der Südseeinsel überbrücken, weil erst dann wieder ein Schiff fuhr, das ihn in die Hauptstadt Nuku’alofa zurückbringen sollte. „Die Zeit hat Schlenker genutzt, fantastische Aufnahmen in einer Zeit zu machen, als auf den Südseeinseln abseits der westlichen Zivilisation noch paradiesische Verhältnisse herrschten“, schwärmt Dr. Helmuth Steenken. Gemeinsam mit Schlenker wird Steenken den Dokumentarfilm am Donnerstag, 10. und 24. Juli, jeweils ab 19.30 Uhr im Landesmuseum für Natur und Mensch, Am Damm, in der Reihe „Von Film zu Film die Welt verstehen“ zeigen.

„Schlenker war damals einer von 171 Nugurianern“, weiß Steenken. Den Besuchern verspricht er ein besonderes Filmerlebnis.