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FILMPROJEKT Die Besucher kommen aus der Antike

+80 000 Zugriffe

Der Filmcrew

von „Schola Latina II“ gehören neben den Akteuren Joline Berndt, Jannik Eilers, Tilo Hollens uns David Elzener die Mitschüler Rico von Hollen, Steffen Manthey, Steffen Simon, Lars Otten, Simon Ripkens, Silas Otto, Chris Cordsmeier, Monique Frische, Lisa Bultmann, Lina Smuck und Melanie Habel an.

Seitdem der Trailer

im Internet läuft, sind bereits rund 80 000 Zugriffe auf das Video verzeichnet worden. Dabei entfallen 40 000 Klicks auf die erste Version, die noch ohne Ton gesendet wurde.

Karten

für die Kino-Präsentation in Bremen können bereits unter Telefon 22203 vorbestellt werden. Auch werden zwei Tickets für die Aufführung im Cinespace mit anschließender After-Show Party verlost. Wer mitmachen möchte, braucht lediglich eine E-Mail an rico@net-balla.com zu schicken.

Mehr Informationen gibt es unter www.net-balla.com

Gut 75 Prozent des Films sind fertiggestellt. Mit einem Trailer wird im Internet geworben.

Von Ulrich Schlüter

Nordenham Die lateinische Sprache lebt. Zumindest in der Klasse 8 L des Gymnasiums Nordenham ist das der Fall. Nach dem ersten Kurzfilm „Schola Latina“ steht nun die 60-minütige Fortsetzung kurz vor der Vollendung. Mit einem Trailer werben die Schüler des Lateinkurses im Internet bereits für ihren Kinofilm und die Premiere, die in der ersten Aprilwoche in der Aula des Gymnasiums und im Bremer Cinespace stattfinden soll.

Vier Zeitreisende

Mit ihrer Lateinlehrerin Elke Gerr haben die 25 Mädchen und Jungen der Klasse 8 L ein beachtliches Filmprojekt realisiert. Es handelt von den Zeitreisenden Joline Berndt, Jannik Eilers, Tilo Hollens und David Elzener, die unvermittelt auf dem Marktplatz materialisieren. Nur der lateinischen Sprache mächtig, müssen sie sich fortan im 21. Jahrhundert zurechtfinden. Sie treffen bei ihrer Odyssee mit Bürgermeister Hans Francksen zusammen und begegnen auch ihrem Schulleiter Klaus-Dieter Laske. Und damit auch die Nicht-Lateiner die Handlung verstehen können, kommt der Film mit deutschen Untertiteln ins Kino.

Während die Szenen schon seit einigen Wochen im Kasten sind, haben die Techniker bis zur Premiere noch alle Hände voll zu tun. Aus dem mehr als fünfstündigen Rohmaterial wird die gut einstündige Kinofassung geschnitten. Dieser Aufgabe widmet sich Rico von Hollen. „Das geschieht komplett an meinem Computer“, sagt der 14-Jährige. Er orientiere sich dabei an dem vorab festgelegten Grundgerüst. Der Film sei zu 75 Prozent fertiggestellt, merkt er an.

Zusammen mit Steffen Manthey hat Rico von Hollen das Storyboard verfasst. Zwei Kameras wurden bei den Dreharbeiten eingesetzt. Das Team filmte auch in einem Bremerhavener Studio und nutzte die sogenannte Green Box für spezielle Effekte. Tipps für die professionelle Bildbearbeitung holte sich die Crew zudem von einem Experten in Hannover.

An einem Strang

Das Filmprojekt wurde Ende 2008 in Angriff genommen. In der Regel drehte das Team eine Stunde pro Szene. Bei anderen bedurfte es mehrerer Anläufe, ehe die Schüler mit dem Ergebnis zufrieden waren. Die Dreharbeiten beim Bürgermeister etwa zogen sich über zweieinhalb Stunden in die Läge. Nicht immer klappte alles planmäßig. So warteten die Filmer einmal mehrere Stunden lang vergebens auf einen Kran mit einem acht Meter langen Kamera-Ausleger.

Die enge Zusammenarbeit war vorbildlich. Alle Klassenkameraden waren engagiert. Das stärkte die Gemeinschaft. Und auch die Lehrer zogen nach Auskunft der Schüler gut mit. +80 000 Zugriffe

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