Hude - „Es war wieder ein heftiges Jahr“, sagte die kaufmännische Geschäftsführerin der Diakonie Sozialstation, Birgit Osterloh, „aber eigentlich ist jedes Jahr ein heftiges Jahr“, fügte sie hinzu. Viele Patienten und zu wenige Mitarbeiter sei eine Regelmäßigkeit, „aber ich freue mich auf das nächste Jahr mit euch“, erklärte sie. Zum Wochenende hatten sie und Pflegedienstleiterin Elfriede Loch zum alljährlichen Weihnachtsfrühstück mit dem gesamten Team und Bürgermeister Axel Jahnz eingeladen. Auch Pastor Michael Lupas durfte dabei nicht fehlen und folgte Lochs Bitte etwas Weihnachtliches mitzubringen. Eine moderne Weihnachtsgeschichte: die „frohe Kunde“ der Kindsgeburt inmitten einer Zugfahrt mittels Smartphone und unbeholfener Aneinanderreihung von Wörtern sei für den Pastoren etwas Wunderbares. „Der alte Jesaja-Text mitten in den Alltag übersetzt“, freute er sich.

Neben der humorvollen Sicht auf das Suchen und Finden von Weihnachtszauber im Alltag richtete der Huder Pastor anerkennende Worte an das gesamte Team der Diakonie Sozialstation. „Das ist wirklich harte Arbeit und für diese Arbeit wollte ich der Diakonie Sozialstation danken“, erklärte Michael Lupas.

Diesen Worten schloss sich Bürgermeister Axel Jahnz an: „Es ist eine Ehre, bei Ihnen zu sein, weil ich weiß, was Sie leisten“, lobte Jahnz. So weiß er, dass „es kein Abarbeiten von Pflege ist, es ist das Kümmern um die Patienten“.

Die gute Arbeit der Diakonie Sozialstation stehe stellvertretend für die Arbeit, die an allen Stellen der Gemeinde geleistet werde: „Ich sehe das gesamte Feld, das bearbeitet wird und die Ernte ist das Danke, das von den Patienten kommt“, so der Bürgermeister. „Man spürt den guten Geist“, erklärte Jahnz. Nach den wohlwollenden Reden der Gäste lud Elfriede Loch schließlich Besucher und Team zu einem gemeinsamen Frühstück ein.