Wildeshausen - Boogie Woogie mit Mitreißfaktor hat am Freitagabend das Publikum im Historischen Rathaussaal beim Konzertabend der Jazzfreunde Wildeshausen mit der Gruppe „Boogielicious“ aufgewühlt. Kein Wunder, denn innerhalb von kurzer Zeit hat das Trio nach der Veröffentlichung von nur zwei Alben den Sprung an die Spitze des jungen europäischen Boogie Woogie und Blues geschafft.
In Wildeshausen stand nicht die Standard-Besetzung auf der Bühne. Mit Eeco Rijken Rapp am Piano und David Herzel am Schlagzeug überzeugte Christian Noll für Dr. Bertram Becher mit der Mundharmonika und einem munteren Auftritt die Gäste.
Natürlich kam alles rein akustisch und mit einem unverfälschten harmonischen Sound rüber. Eben handmade und überzeugend. Ein Grund, warum „Boogielicious“ als deutsch-niederländische Boogie-, Blues- und Jazz-Formation den Sprung nach oben schaffte.
Gegründet wurde das heutige Trio 2007 von Eeco Rijken Rapp (Piano) und David Herzel (Drums) als Duo. Ein Jahr später kam Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika ergänzend hinzu. In dieser Zusammensetzung wird die zurzeit sehr populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre neu erlebt. Inzwischen haben die Musiker vier Alben herausgebracht. Alben, die auch von vielen jungen Fans gekauft werden, die sich weit über den Kreis der Liebhaber des Boogie Woogie und Blues erstrecken. „Köstlicher Boogie Woogie für das 21. Jahrhundert“, wie die Band ihre Musikrichtung und Ausrichtung gerne beschreibt.
