Wenn Steve Westaway zur Gitarre greift und singt, dann strahlt das eine ganz eigene Atmosphäre aus. Rauchig, warm die Stimme, sanft der Klang der akustischen Gitarre, poetisch der Text. „Da tauchen die Zuhörer in eine Atmosphäre der Geborgenheit, Ruhe und Entspannung“, hat Thomas Schleiken beobachtet. Am Sonnabend, 21. April, wird diese ganz besondere Atmosphäre wieder im Schwarzen Ross zu spüren sein: Zum dritten Mal gastiert Westaway dort in Schleikens Reihe „Folk-Blues & more“.
Der Singer und Songwriter aus Bristol, so weiß es Thomas Schleiken, bezeichne sein Spielen ganz schlicht als „akustische Musik“. „Die Wurzeln liegen in ganz verschiedenen musikalischen Einflüssen – von Blues, über Folk, Klassik und Jazz –, die ihn während seiner nunmehr 64 Lebensjahre geprägt haben“, erklärt Thomas Schleiken.
Westaway setze diverse akustische Gitarren ein. Seine Musik sei manchmal rhythmisch, manchmal aber auch melancholisch, sie berühre sehr persönlich und tief emotional.
Obwohl der gebürtige Engländer seit vielen Jahren in Deutschland und zurzeit im bekannten Künstlerdorf Worpswede lebt, singt er alle seine Lieder immer in der „Sprache seines Herzens“.
Mit 22 Jahren hatte Steve Westaway das Gitarrespielen und den Gesang erlernt. Ursprünglich beschäftigte er sich mit dem traditionellen akustischen englischen Folk, heute umfasst sein Repertoire alle Stilrichtungen. „Neben wunderschönen eigenen Texten und Kompositionen singt er live natürlich auch die Songs anderer Musiker wie John Hiatt, Loudon Wainwright III, Eric Clapton oder Tim Hardin“, weiß Schleiken.
Die Zuhörer im Kaminzimmer des Schwarzen Rosses könnten sich auf „Wohnzimmeratmosphäre“ freuen, bei der der Kontakt zwischen Auditorium und Künstler ganz ungezwungen und persönlich sei. Auch Schleiken selbst wird spielen – ebenfalls ohne Verstärkertechnik.
Wie üblich, wird eine Tischreservierung im Restaurant Zum Schwarzen Ross empfohlen. Dort beginnt der Abend mit Barbecue (19 Uhr), danach folgt das Konzert (20 Uhr).
