Oldenburg - Ein neues Programmheft hat das Forum St. Peter herausgebracht. Die Stadtkirchenarbeit in katholischer Trägerschaft bietet an der Peterstraße 22-26 einen Ort der Begegnung, der Beratung und des Dialogs. „Wir haben Raum und Zeit für Menschen, die ein Gespräch suchen und sind in der Stadt mit der ,Guten Nachricht der Christen’ präsent. Das Forum bringt auch Kultur in Berührung mit dem Raum der Kirche, es engagiert sich sozial, politisch und ökumenisch und hat eine lebenswerte Zukunft für alle im Blick“, sagt Pastoralreferent und Seelsorger Klaus Hagedorn, der das Forum St. Peter mit Pfarrer Michael Rupieper leitet.

So wird mit der „Klima-Allianz Oldenburg“ eingeladen zu einem Seminar beim Hilfswerk Misereor in Aachen zum Thema: „Kulturwandel statt Klimawandel: Gibt es eine Ökonomie, die dem Leben dient?“. Zusammen mit dem Casablanca und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit ist eine besondere Filmauswahl entstanden, die sich um Dinge dreht, die „unbezahlbar“ sind. Die Filme werden jeweils am zweiten Montag jeden Monats im Casablanca ab 20 Uhr gezeigt. Die Seelsorger führen in die Filme ein.

Die Inspirierende Mittagspause (5 Minuten Impuls, 5 Minuten Stille, 5 Minuten Musik) an jedem Montag von 12.15 bis 12.30 Uhr in der Forumskirche nimmt im September Teresa von Kalkutta in den Blick, im Oktober Martin Luther King und im November Dietrich Bonhoeffer.

Bei den „Mittagspause der besonderen Art“ an jedem Donnerstag ab 12.30 Uhr (bis 13.30 Uhr) lesen Persönlichkeiten aus Stadt und Region während eines Essens im Schweigen Texte vor, die ihnen im Leben Zuversicht geben: zum September-Auftakt an diesem Donnerstag Dr. Heinrich Dickerhoff aus Stapelfeld (Päd. Direktor der Kath. Akademie Stapelfeld und bis 2012 Präsident der Europäischen Märchengesellschaft) sowie ebenfalls noch im September Dr. Detlef Roßmann, Prof. Dr. Dagmar Freist und Dr. Hermann Klasen.

Der Schriftsteller Pierre Stutz aus Genf hält am 22. September im Forum einen Vortrag über „Sieben Ermutigungen, in die eigene Kraft hineinzugehen“. Klaus Hagedorn sagt: „An diesem Abend werden auch Filmmomente gezeigt, die Mut machen, das innere Wachstumspotenzial noch weiter zu entfalten.“

Angesichts der Spannungen unter den EU-Ländern ist der Friedensforscher und Professor für Ökumenik, Dr. Thomas Bremer aus Münster eingeladen. Er spricht über die Skepsis gegenüber der EU in Osteuropa und orthodox geprägte Europa-Bilder.

Berater aus der Ökumenischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen gehen der Frage nach: Wieviel Unterschiedlichkeit verträgt eine Beziehung als Paar, die auf Dauer angelegt sein will. Im November gestaltet Dr. Wunibald Müller aus Würzburg einen Abend für Alleinstehende: „Allein – aber nicht einsam! Erfülltes Leben mit unerfüllten Wünschen“.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg