Bloherfelde - Beim Grillnachmittag im Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten, Bloherfelder Straße 173, am Dienstag, 2. August, ab 15 Uhr sind die Gäste dazu eingeladen, ihrer Kreativität – abseits von richtig oder falsch – freien Lauf zu lassen. Sie können sich am Projekt „Klangkörper – begegnen in Vielfalt“ beteiligen, das Heike Naß, Tabea Mund und Anna-Lena Carstensen, drei Studentinnen des Bachelorstudiengangs „Materielle Kultur: Textil“ an der Universität Oldenburg, entwickelt haben.
Menschen zusammenführen und die interkulturelle Verständigung sind Ziele, die die drei jungen Frauen mit ihrem Projekt verfolgen. Beim Sommerfest der Universität im Juni wurden bereits „Klangkörper“ erschaffen. Nun ist in Bloherfelde Mitmachen angesagt. Die Studentinnen erklären die Vorgehensweise so:
Schritt eins: Lauschen Sie dem Klang eines Wortes, dessen Bedeutung Sie nicht kennen. Schritt zwei: Lassen Sie alle Assoziationen zu. Schritt drei: Geben Sie den Assoziationen mit Schere, Klebstoff, Papier, Farbe, Stoff und vielem mehr eine Gestalt. Schritt vier: Platzieren Sie ihr Werk neben all den anderen und erweitern Sie die bunte Vielfalt.
Allein das Gehörte soll Inspiration dafür bieten, dem Wort eine neue Bedeutung zuzuschreiben. An den Klangstationen der drei Studentinnen sind alle Sprachen willkommen. Wer mitmacht und sich traut, einen der Kopfhörer aufzusetzen, erfährt am Ende auch aus welcher Sprache das „geheimnisvolle“ Wort stammt und welche Bedeutung das Wort in dieser Sprache besitzt.
Die Kunstwerke werden symbolisch für den Facettenreichtum der Menschen an einer Stellwand ausgehängt. Die Ergebnisse der ersten Umsetzung können auf dem Blog angesehen werden.
