FRIEDRICH-AUGUST-HüTTE - Welch ein Albtraum so kurz vor dem Fest: Der Weihnachtsmann ist verschollen! Auf seinem Weg nach Nordenham ist er bei Glatteis mit seinem Schlitten von der Milchstraße gerutscht.

Der Mond beamt ein Bild

Damit begann das Musical „Wo steckt denn nur der Weihnachtsmann?“, das die Kinder der Grundschule Friedrich-August-Hütte am Montagabend für Kinder und Erwachsene in der voll besetzten Aula aufführten. Wie gut, dass dem Mond mit seinem intergalaktischen Fernrohr nichts entgeht! Er entdeckt den Gabenbringer und beamt das Bild von seinem Fernglas auf die Bühne, so dass alle sehen können, wo der Weihnachtsmann gerade ist und was er erlebt.

Seine Reise führt ihn zunächst zu einer weihnachtlichen Fiesta in Mexiko. Nach einem Zwischenstopp in Amerika erreicht er Europa. In Italien begrüßt ihn die Hexe Befana, die dort mit den ersehnten Geschenken durch den Schornstein gerutscht kommt. Nach Zwischenlandungen in der Schweiz und in England kommt der Weihnachtsmann endlich nach Deutschland. Selbstverständlich landet er nicht irgendwo, sondern direkt in der Aula der Grundschule an der Margarethenstraße, wo ihn alle Kinder stürmisch jubelnd begrüßen.

Jede Klasse der Grundschule hat eine Station auf der Reise des Weihnachtsmannes dargestellt, damit das Publikum einen Einblick in die verschiedenen Weihnachtskulturen erhält.

Koordiniert von Rektor Alfred Ferenz, hatten die Lehrer mit den acht Klassen das Musical in den vergangenen Wochen eingeübt.

Trommler zum Auftakt

„Neben dem normalen Unterrichtsstoff haben wir immer mal wieder eine Stunde geprobt – kurz vor der Aufführung natürlich mehr“, sagt die Lehrerin Beate Baumann aus der vierten Klasse.

Eröffnet worden war das Musical von der Trommel-Arbeitsgemeinschaft, die der Musiker und Jahnhallen-Programmchef Stefan Jaedtke leitet.