Friedrich-August-Hütte - Die Niederdeutsche Bühne Nordenham widmet sich im kommenden Jahr in besonderer Weise der Heimatdichterin Alma Rogge. Anlass ist ihr 50. Todestag am 7. Februar 2019. An diesem Tag soll ein Stück über Alma Rogge im Theatersaal des Kasinos Friedrich-August-Hütte Premiere feiern, das in den kommenden Monaten von der Niederdeutschen Bühne Nordenham entwickelt wird.

Ein fertiges Textskript gibt es noch nicht – dies wird in den kommenden Wochen zusammen mit den Mitwirkenden entwickelt. Dabei sollen ganz unterschiedliche Aspekte des Lebens von Alma Rogge in den Blick genommen werden. Regie führen die Schauspielerin Kathrin Busch und der Nachwuchsregisseur Leon Nungesser. Neben Erwachsenen werden auch sechs Nachwuchsschauspieler von der Jugendgruppe Tusculum mitwirken.

Aber: Das Projekt ist ausdrücklich offen für Interessierte, die sich auf diese Weise mit Alma Rogge beschäftigen oder ihre Sicht auf die Heimatdichterin einbringen möchten. Vorerfahrungen im Theaterspielen oder Plattdeutschkenntnisse sind nicht erforderlich. Mitwirken können alle Interessierten ab 14 Jahren. Es gibt noch keine festgelegten Rollen – diese und die dazugehörigen Szenen werden im Laufe des Probenprozesses entwickelt.

Gleichwohl gibt es bereits ein Gerüst für das Stück: Das werden Kathrin Busch und Leon Nungesser am kommenden Freitag, 17. August, ab 18 Uhr im Kasino vorstellen. Für diesem Abend laden die Projektleiter alle Interessierten zu einem Treffen ein. Fragen im Vorfeld beantwortet Leon Nungesser unter t  0151/40550172 oder tusculum@ndb-nordenham.de. Hier können sich auch Interessierte melden, die den Termin am Freitag nicht wahrnehmen können. Die Proben für das Theaterstück beginnen Mitte September.

In den vergangenen Monaten haben sich Kathrin Busch und Leon Nungesser intensiv mit dem Leben und Werk der Heimatdichterin Alma Rogge befasst. Neben der Lektüre gehörten auch Recherchen in Archiven und im Institut für Niederdeutsche Sprache in Bremen dazu.

Das Theaterprojekt wurde entwickelt auf Anregung des Rüstringer Heimatbundes und wird gefördert durch die Kulturstiftung Wesermarsch.