FRIESOYTHE - „Es braucht Menschen, die sich für behinderte Menschen engagieren, aber es braucht auch Geld, um ihnen zu helfen. Wir haben großartige Musik gehört, aber 2500 Euro für behinderte Menschen zu spenden, klingt ebenfalls sehr schön“, dankte der Verwaltungsratsvorsitzende des Caritas-Vereins Altenoythe, Pfarrer Leo Simon, den Musikern des Heeresmusikkorps aus Hannover mit ihrem Dirigenten Oberstleutnant Friedrich Szepansky für ihr Benefizkonzert im Friesoyther Forum zu Gunsten des Caritas-Vereins.
Simons Dank galt auch der Stadt Friesoythe mit Bürgermeister Johann Wimberg sowie Peter-Michael Süring, der das Konzert – er spielte viele Jahre in dem Orchester – auf den Weg gebracht hatte. Leo Simon und der Verwaltungsleiter des Caritas-Vereins, Bernd Rieken, nahmen den symbolischen Scheck entgegen.
Zu Beginn des Konzertes begrüßte Johann Wimberg die 300 Besucher sowie die Musiker, die er als Botschafter der Bundeswehr lobte. Es sei eine großartige Gruppe, die einen unterhaltsamen und kurzweiligen musikalischen Abend biete, der im Zeichen der Hilfe stehe. Wimbergs besonderes Lob galt den Musikern, die ohne Gage für behinderte Menschen spielten. Das Konzert sei ein Geburtstagsgeschenk an den Caritas-Verein zum 40-jährigen Bestehen. Dank und Lob gab es für Peter-Michael Süring, mit dessen Hilfe das Konzert zustande gekommen sei.
Mit dem Stück „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ von Ron Goodwin eröffnete das Orchester den Konzertabend, der unter dem Motto „Helden“ stand. Es war eine Wanderung durch die kulturelle wie militärische Musikgeschichte. Dirigent Friedrich Szepansky fungierte auch als Moderator und informierte über die einzelnen Musikstücke. Zu hören waren unter anderem: „Summon the Heros“ von John Willams, „Auf Wellingtons Sieg bei Viktoria“ (Beethoven), „Marsch der Freiwilligen Jäger aus den Befreiungskriegen“ (anonym), Thema aus dem Film „Schindler’s Liste“ (John Willams), Walzer aus „Rosenkavalier“ (Elmar Bernstein), „Olympiade“-Marsch (Johann Labsky), Charles Chaplin Filmmusik (Chaplin), „Im Sturmschritt Galopp“ (Johann Strauß, Sohn), „Superman“-Filmmusik (John Williams), „Kameraden auf See“-Marsch (Robert Hüssel) und „Just a Gigolo“ (Caslicci/Braumer). Das Orchester beeindruckte durch große Spielfreude und musizierte technisch souverän. Es bot eine mitreißende Musik, die das
Publikum begeisterte.
Mit lautstarken Ovationen dankten die Zuhörer den Musikern für ein auf hohem Niveau stehendes Konzerterlebnis. Ohne Zugabe wurden die Musiker der Bundeswehr nicht von der Bühne gelassen.
